Besserer Verkehrsfluss

Bekommt Bonn ein neues Parkleitsystem?

Parkleitsystem am Bonner Stadthaus.

Parkleitsystem am Bonner Stadthaus.

Bonn. Die Stadt will das bestehende Parkleitsystem durch ein neues ersetzen. Für die Umsetzung wären 3,57 Millionen Euro notwendig, von denen 1,72 Millionen der Bund übernehmen würde.

Der Rat kann am 14. Mai die Freigabe der städtischen Gelder für das neue Parkleitsystem beschließen, für das der Bund im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ 1,72 Millionen Euro zuschießen würde, und dem Planungskonzept zustimmen. Das neue Parksystem müsste bis Ende 2020 umgesetzt sein.

Ziel des neuen Parkleitsystems ist eine Verbesserung des Verkehrsflusses und damit ein geringerer Schadstoffausstoß. Die Suche nach einem Parkplatz solle erleichtert werden, sagte Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Das bisherige, 28 Jahre alte Leitsystem besteht aus zehn dynamischen und 15 statischen Anzeigen. Geplant ist eine Erneuerung der Ansteuerungs- und Anzeigesysteme. Aber vor allem auch das Einpflegen weiterer Parkhäuser und -plätze in die Datenbanken. Bisher berücksichtigt das Leitsystem Beethoven-Parkhaus, Friedensplatzgarage, Marktgarage, Münsterplatzgarage, Stadthausgarage, Beethovenparkplatz und den Parkplatz an der Charles-de-Gaulle-Straße. Infrage kämen für eine Erweiterung Operngarage, das Parkhaus an der Rabinstraße, Stiftsgarage, Unigarage, das Brückenforum, das DB-Parkhaus, die Oxfordgarage und das Zurich-Parkhaus.

Die Verknüpfung wäre allerdings, so teilt die Verwaltung mit, von der Bereitschaft privater Betreiber abhängig. Einbezogen werden sollten „neuere technische Entwicklungen wie das Handy-Parken“. Auch eine Einbindung des Pilotprojekts mit der Telekom, am Stiftsplatz belegte und freie Parkplätze digital zu ermitteln und anzuzeigen, wäre möglich. Informationstafeln an den Hauptzufahrtsstraßen zum Stadtzentrum seien ebenfalls vorgesehen.