Dienstleistungszentrum Bonn

Bürger können biometrische Daten jetzt selbst erfassen

ARCHIV - Ansicht zweier Reisepässe der Bundesrepublik Deutschland, eines deutschen Personalausweises sowie weißen Kärtchen mit Fingerabdrücken (Archivfoto vom 18.9.2001). In Reisepässen werden neben dem digitalen Passfoto des Inhabers künftig auch dessen Fingerabdrücke elektronisch gespeichert. Der Bundesrat stimmte am Freitag (08.06.2007)ohne Aussprache dem vom Bundestag bereits gegen die Stimmen der Opposition verabschiedeten Gesetz zu. Foto: Jens Büttner (zu dpa 4118 vom 08.06.2007) +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV - Ansicht zweier Reisepässe der Bundesrepublik Deutschland, eines deutschen Personalausweises sowie weißen Kärtchen mit Fingerabdrücken (Archivfoto vom 18.9.2001). In Reisepässen werden neben dem digitalen Passfoto des Inhabers künftig auch dessen Fingerabdrücke elektronisch gespeichert. Der Bundesrat stimmte am Freitag (08.06.2007)ohne Aussprache dem vom Bundestag bereits gegen die Stimmen der Opposition verabschiedeten Gesetz zu. Foto: Jens Büttner (zu dpa 4118 vom 08.06.2007) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Bonn. Neue Terminals im Foyer des Stadthauses sollen Vereinfachung bringen: Bürger, die neue Ausweise beantragen und dafür zum Beispiel Fingerabdrücke speichern müssen, können das jetzt ganz selbstständig tun.

Zwei neue Selbstbedienungsterminals im Foyer des Stadthauses erleichtern künftig die Erfassung von biometrischen Daten für Ausweisdokumente. Bürger können vor ihrem Termin im Dienstleistungszentrum an den Geräten eigenständig Fingerabdrücke und Unterschrift digitalisieren sowie ein Passfoto erstellen lassen.

Mithilfe dieser Daten können der neue Personalausweis, ein vorläufiger Personalausweis, elektronischer Reisepass, Kinderreisepass und der Führerschein beantragt werden. Die beiden sogenannten Speed-Capture-Stationen ersetzen den bisherigen Foto-Fix-Automaten im Stadthausfoyer. Die Sprache lässt sich einstellen auf auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch oder Türkisch. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienstleistungszentrum haben von ihren Arbeitsplätzen aus Zugriff auf diese Informationen und können sie direkt weiterverarbeiten. Die Kosten für die Datenerfassung von 4,50 Euro werden zusammen mit den Verwaltungsgebühren am Schalter abgerechnet und können bar oder mit EC-Karte bezahlt werden.

Die Automaten sind vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zertifiziert. Die Daten werden anonymisiert. Nach dem Abruf durch die städtischen Mitarbeiter werden die Informationen nach 24 Stunden gelöscht. (ga)