Weltklimagipfel

Abkommen zur COP 23 in Bonn unterzeichnet

Der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Walter J. Lindner unterzeichnet gemeinsam mit UNFCCC-Exekutivsekretärin Patricia Espinosa ein Abkommen, welches den Rechtsrahmen bildet für die Durchführung der 23. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (COP23).

Der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Walter J. Lindner unterzeichnet gemeinsam mit UNFCCC-Exekutivsekretärin Patricia Espinosa ein Abkommen, welches den Rechtsrahmen bildet für die Durchführung der 23. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (COP23).

Bonn. Das Auswärtige Amt und die Vereinten Nationen haben jetzt auch offiziell die Durchführung des Weltklimagipfels COP 23 vom 6. bis 17. November in Bonn vereinbart.

Das Abkommen zur Durchführung der Klimakonferenz COP23 ist am Montag zwischen Auswärtigem Amt und UN-Klimasekretariat (UNFCCC) unterzeichnet worden. Damit ist der Grundstein für das 23. Treffen der Weltklimakonferenz in diesem November gelegt.

Als Hauptsitz des UNFCCC wird die Bundesstadt stellvertretend für die Fidschi-Inseln als Gastgeber fungieren, da auf dem Inselstaat die notwendigen Räumlichkeiten für die rund 25 000 erwarteten Besucher fehlen, hieß es beim kurzen Zeremoniell im Auswärtigen Amt in Bonn, bei dem der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Walter J. Lindner, und UNFCCC-Exekutivsekretärin Patricia Espinosa das Dokument unterzeichneten.

Im Rahmen der Konferenz werden Diplomaten aus 194 Ländern und Vertreter aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf dem UN-Campus über die künftige Klimapolitik verhandeln. Der Klimawandel führe zu „Konflikten um Land und Ressourcen“, so Staatsminister Lindner. Patricia Espinosa betonte bei der Unterzeichnung die Relevanz der Bundesstadt für den gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel: „Bonn ist UN-Stadt und wird immer mehr zu einem echten Zentrum für Nachhaltigkeitspolitik.“