Ausstellungsende im Deutschen Museum

70.000 zeigten ein Herz für Hertz

Bonn. 70.000 Besucher hatten ein Herz für Hertz: Die Sonderausstellung "Heinrich Hertz - Vom Funkensprung zur Radiowelle" war der Publikumsrenner im Deutschen Museum.

"Bis zum letzten Tag ist der Funke auf unsere Besucher übergesprungen", bilanziert Museumsleiterin Andrea Niehaus. Gemeinsam mit dem Physikalischen Institut der Universität Bonn wurde das bis heute aktuelle wissenschaftliche Werk von Heinrich Hertz (1857-1894) in den vergangenen Monaten präsentiert.

Möglich wurde die Präsentation der seltenen Originalapparaturen des vielseitigen Grundlagenforschers dank der Unterstützung durch die Universität und die Stadtwerke Bonn.

Neben dem vielseitigen Rahmenprogramm mit wissenschaftshistorischen Vorträgen und speziellen Workshops für Schulklassen machte auch die digitale Schnitzeljagd auf Hertz' Spuren in Bonn Furore. Etwa 10.000 Besucher wandelten mit internetfähigen Mobiltelefonen durch Bonn und machten eine ungewöhnliche Entdeckungs- und Zeitreise.

Die Konzentration der Museumsmacher gilt nach dem Ende der Hertz-Ausstellung ganz dem nächsten großen Bonner Naturforscher: 2013 wäre der Physiknobelpreisträger Wolfgang Paul 100 Jahre alt geworden. Ab dem 12. November wird sein Lebenswerk Thema im Deutschen Museum Bonn sein.