Müllentsorgung in der Rheinaue

21 Tonnen Müll nach „Rhein in Flammen“

Eine Abfalltonne in der Rheinaue bei "Rhein in Flammen".

Eine Abfalltonne in der Rheinaue bei "Rhein in Flammen".

Bonn. Während und nach der mehrtägigen Rekord-Veranstaltung mit 130.000 Besuchern wurden 21 Tonnen Müll gesammelt und entsorgt.

Der Reinigungseinsatz des Bonner Dienstleisters Bonnorange bei der Großveranstaltung „Rhein in Flammen“ hat 21 Tonnen Müll zu Tage gefördert. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Auffällig wäre dabei vor allem die große Anzahl an Glasflaschen gewesen, die von den Besuchern in der Rheinaue und im Umfeld zurückgelassen wurden.

Zeitweise glichen Teile der Rasenflächen einem Schlachtfeld. Als sich beispielsweise am Freitagabend das Feld vor der Bühne „Tanzberg“ gegen Mitternacht lichtete, blieb ein Meer aus Glasflaschen und Plastikbechern zurück.

Nicht unerheblich: 126 Festbesucher mussten zumeist wegen Glasverletzungen oder übermäßigem Alkoholkonsum behandelt werden, 50 davon in Krankenhäusern. Das Festival ist grundsätzlich kostenlos und Getränke dürfen von den Besuchern mitgebracht werden.