Rheinaue in Bonn

1000 Besucher bestaunen Sternschnuppen

Die Perseiden kommen: Gespannt warteten Menschen in der Bonner Rheinaue.

BONN. Nachtschwärmer konnten ein besonderes Himmelsschauspiel beobachten: Der Sternschnuppenstrom der Perseiden war in der Nacht zum Donnerstag besonders aktiv. Viele Astronomen und Hobby-Sternengucker sind daher lange wach geblieben. In der Rheinaue schauten etwa 1000 Menschen gemeinsam gen Himmel.

"Es haben eigentlich alle eine Sternschnuppe zu Gesicht bekommen", sagte Sandro Heinemann vom Unternehmen Rheinevents, das das Public Viewing organisierte. Heinemann schätzt, dass im Laufe des Abends etwa 1000 Gäste kamen.

15 bis 25 Sternschnuppen pro Stunde

Besucher konnten vorab Liegen und Sitzplätze reservieren, es gab aber auch Platz für Kurzentschlossene. Pro Stunde konnte die Besucher zwischen 15 bis 25 Sternschnuppen bestauen. "Das konnte man am Raunen der Zuschauer abschätzen", erzählt Heinemann.

Ursache für das Phänomen sind Trümmerteilchen des Kometen 109P/Swift-Tuttle, die auf seiner Flugbahn um die Sonne fliegen. Die Erde kreuzt stets im August dessen Bahn. Man könne die Sternschnuppen noch eine Woche lang beobachten, die Zahl werde aber geringer werden, erklärte Astronom Andreas Hänel, der das Planetarium in Osnabrück leitet.