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Hardtberg-Gymnasium
Wo junge Techniker tüfteln können
gdd
BRÜSER BERG. Wie arbeiten Ingenieure? Dieser Frage gehen 20 Achtklässler des Hardtberg-Gymnasiums in den kommenden zwei Jahren auf den Grund. Im Rahmen der von der Deutschen Telekom Stiftung geförderten Junior-Ingenieur-Akademie bekommen die Schüler einen Einblick in den Berufsalltag von Ingenieuren und Wissenschaftlern.
Julian (13), Leo (14) und Jan (13) haben ein Fahrzeug entwickelt, das mit einer Mausefalle angetrieben wird. Foto: Roland Kohls
Das Projekt ermöglicht den Schülern das eigenständige Arbeiten mit Apparaten wie zum Beispiel solarbetriebenen Fahrzeugen oder Heizungsanlagen. Außerdem besichtigen sie Einrichtungen, die zum Thema passen, wie die Stadtwerke.
Die Junior-Ingenieur-Akademie, kurz JIA, ist ein bundesweites Projekt der Telekom Stiftung, das die Schüler für technische Berufe und ingenieurwissenschaftliche Themen begeistern möchte. In der dritten Bonner Akademie liegt der Schwerpunkt auf Umwelt- und Energietechnik.
Die Stiftung fördert das Projekt mit einer Anschubfinanzierung von rund 10 000 Euro. Partner der Schule sind die Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Köln und die Forschungseinrichtung Caesar.
Das Hardtberg-Gymnasium nimmt zum ersten Mal an der Akademie teil. Projektleiterin Mone Veismann zeigte sich während der feierlichen Auftaktveranstaltung begeistert von dem Projekt. "Den Schülern merkt man an, dass sie handeln wollen und mit Feuer und Flamme dabei sind", so die Mathe- und Physiklehrerin.
Sie selbst hat Maschinenbau studiert und ist deshalb froh über die Möglichkeit, ihre Schüler in zwei bis drei Stunden pro Woche für das Thema Technik begeistern zu können.
Die Schüler konnten zum neuen Schuljahr zwischen Informatik, Biochemie, Latein und der Ingenieur-Akademie wählen. Eine klare Entscheidung für Felix (13): "Das ist mal was anderes. Da lernt man mehr." Er arbeitet mit zwei Freunden an einer Maschine, mit der man Styropor schneiden kann.
Joelle (13) und Ramsija (14) interessieren sich für eine Dynamo-Taschenlampe und einen Würfel, der die Augen zählt.
Artikel vom 25.10.2012
Stadtbezirk Hardtberg
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