Kommentar: Kurze Wege ohne Limit | GA-Bonn

Kommentar

Kurze Wege ohne Limit

Manchmal ist es die tiefstehende Sonne, manchmal Unaufmerksamkeit, manchmal auch die seltsame Ampelschaltung, wenn es auf dem Konrad-Adenauer-Damm in Höhe der Kreuzung Brüser Damm/Julius-Leber-Straße knallt. In der Tat stechen hier besonders viele Unfälle hervor, die es in Zukunft zu verhindern gilt.

Dies aber mit einer Diskussion über ein generelles Tempolimit oder einen generellen Rückbau des Adenauer-Dammes auf eine Spur zu verbinden, ist nicht angebracht. Der KAD ist und bleibt eine Schnellstraße, an der sich relativ wenige Wohnungen befinden. Sie ist der kürzeste Weg durch den Hardtberg, der die Wohnquartiere von Autos befreit - so weit das geht.

Dass manche versuchen, auf der 3,5 Kilometer langen Strecke eine Verkehrsberuhigung durchzusetzen, ist deshalb kontraproduktiv. Diese Forderung auch noch mit dem Argument zu ergänzen, dass der Verteidigungsminister über kurz oder lang seine Soldaten von der Hardthöhe abziehen wird, ist nicht weit genug gedacht. Denn das Ministerium auf der Hardthöhe wird ein Arbeitsplatzschwerpunkt bleiben, so oder so. Und für wen auch immer.

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