Ausschuss gibt grünes Licht
HARDTBERG. Kürzlich noch bereicherte Margot Barnard in der ersten Reihe der Kammerspiele persönlich die Gedenkstunde zur Erinnerung an Bonner Nazi-Opfer. Schüler lasen aus den erschütternden Lebenserinnerungen der 93-Jährigen vor, die 1936 vor dem Holocaust nach Palästina flüchtete. Und genau dieser Margot Barnard, die auf den in den Kammerspielen eindrucksvoll gezeigten historischen Fotos neben damaligen lachenden Funkemariechen vor dem Bonner Rathaus schon nachdenklich ins Bild schaute, soll jetzt in ihrer Heimatstadt eine ganz besondere Ehrung zuteil werden: Nach ihr soll, wenn es der Rat am 18. Juli so beschließt, die Realschule Medinghoven benannt werden. Am Mittwochabend gab dafür der Schulausschuss auf Antrag der Schule mehrheitlich grünes Licht.
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