Vereinsheim des 1. SF Brüser Berg

Spanplatten reichen als Sicherung nicht aus

Aufgebrochen: Immer wieder dringen Unbekannte ins Gebäude ein, die Stadt schraubt jede Woche Fenster und Türen zu. FOTO: WOLFGANG ESSER

Aufgebrochen: Immer wieder dringen Unbekannte ins Gebäude ein, die Stadt schraubt jede Woche Fenster und Türen zu.

BRÜSER BERG. Das unfertige Vereinsheim des insolventen 1. SF Brüser Berg ist erneut das Ziel von Unbekannten geworden, die dort widerrechtlich eingedrungen sind.

Wie der Hardtberger CDU-Fraktionschef Wolfgang Esser gestern mitteilte, ist nun zum wiederholten Male der Zugang zum ehemaligen Vereinsheim des 1. SF Brüser Berg gewaltsam geöffnet worden.

Das sei kein neues Phänomen und passiere regelmäßig. Deshalb fordert Esser, dass nun wirksame Maßnahmen gegen das unbefugte Eindringen und den Vandalismus am Vereinsheim dringend erforderlich sind.

Insbesondere hält er die bisherige Sicherung des Eingangsbereiches durch Spanplatten für nicht ausreichend, wie die Erfahrungen in der Vergangenheit gezeigt haben, so Esser. Der bisher durch Vandalismus in dem Gebäude angerichtete Schaden sei erheblich, berichtete er.

Für den Fall, dass sich die Stadtverwaltung nicht zuständig fühlen sollte, bittet Esser den Insolvenzverwalter entsprechend zu informieren und dafür zu sorgen, dass dieser nun wirksamere Sicherungsmaßnahmen am Gebäude durchführt.

Die Stadtverwaltung hatte zuletzt mitgeteilt, sie wolle im September über das Vereinsheim informieren. Ein gutes Jahr nach der Insolvenz des Vereins ist nach wie vor nicht klar, ob das Gebäude abgerissen oder fertiggestellt wird.

Die Verwaltung befindet sich nach eigener Aussage in Gesprächen mit dem vom Gericht eingesetzten Insolvenzverwalter, der versucht, Käufer für das Gebäude zu finden. Derzeit könne sich möglicherweise eine Kaufoption für das Gebäude ergeben, heißt es in der jüngsten Stellungnahme für die politischen Gremien.