Spazierwege in Bonn

Sanierung der "Jufferentrepp" im Melbtal beginnt

Mit roter Farbe sind die Stufen markiert, die ausgetauscht werden müssen.

Mit roter Farbe sind die Stufen markiert, die ausgetauscht werden müssen.

Bonn. Die zurzeit noch gesperrten Wanderwege sollen Anfang April wieder benutzbar sein. Auch die Brücken werden instandgesetzt.

Im Melbtal beginnen dieser Tage die Instandsetzungsarbeiten an der sogenannten "Jufferentrepp" und den zu Zeit noch gesperrten Wanderwegen. Wie vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) versprochen, geht es los, wenn kein Frost mehr zu erwarten ist. An der hölzernen Treppe im Wald sieht man schon vorbereitende Arbeiten: So wurden zwölf Treppenstufen, die in einem schlechten Zustand sind, mit roter Farbe markiert. Sie sollen ausgetauscht werden.

Wie der BLB am Freitag auf Anfrage des GA mitteilte, sind die Instandsetzungsarbeiten beauftragt worden und sollen in wenigen Wochen zum Abschluss gebracht werden. "Bereits Anfang April steht der Wanderweg wieder uneingeschränkt zur Verfügung", heißt es von dort. Im Februar waren die Wege nach einem Streit mit Spaziergängern erneut gesperrt worden.

Instand gesetzt werden neben den Treppen auch Brückenbeläge. Außerdem würden Metallteile an Brücken und Geländern wieder befestigt und der Zustand des Schutzunterstands im Wald überprüft. Da das Melbtal ein Naturschutzgebiet ist, seien die Arbeiten auch der zuständigen Naturschutzbehörde gemeldet worden.

Keine Stufen aus Beton

Wichtig ist, dass es dabei nicht zu neuen Einbauten kommen darf, erklärte Serpil Aslan, Vizechefin des Immobilienmanagements für die Universität Bonn beim BLB. Die Instandsetzung der von den Jahren gezeichneten Treppe nehme recht viel Zeit in Anspruch. "Das Altholz muss kleinteilig entfernt und die neuen Treppenstufen in handwerklicher Detailarbeit an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden", so Aslan. "Stufen aus Beton dürfen nicht zum Einsatz kommen."

Die Stadt ist derweil mit der Beantwortung einer SPD-Anfrage nach den Eigentumsverhältnissen im Melbtal noch nicht weiter gekommen. Wegen der laufenden, umfangreichen Abstimmungen mit BLB, Universität und Ämtern der Stadt bittet Stadtdirektor Wolfgang Fuchs um Vertagung der Antworten bis Ende April.