Sport und Veranstaltungen

Neuer Fußboden für die Schmitthalle in Duisdorf

Für sportliche Aktivitäten - wie hier das Kinderturnen - wird der Boden in der Schmitthalle neugemacht.

Für sportliche Aktivitäten - wie hier das Kinderturnen - wird der Boden in der Schmitthalle neugemacht.

Duisdorf. Sie gilt als die "gute Stube" in Duisdorf und dient nicht nur dem Sportbetrieb sondert beherbergt auch Feste. Die Sporthalle wird im Sommer renoviert, die Toiletten folgen dann im nächsten Jahr.

Sie ist die „gute Stube“ der Duisdorfer, in der nicht nur Sport getrieben wird, sondern auch viele Feste stattfinden: Die Halle an der Schmittstraße hat ihre beste Zeit aber längst hinter sich. Doch Besserung ist in Sicht, in diesem Sommer soll die Renovierung beginnen.

Nach Jahren des Wartens macht die Stadt nun Nägel mit Köpfen. Das wurde bei einer Baubesprechung deutlich, zu der sich Vertreter des städtischen Gebäudemanagements (SGB), des Sport- und Bäderamtes sowie der örtlichen Vereine auf Einladung des CDU-Ratsherrn Bert Moll getroffen hatten. Dabei wurden auch Vorschläge der Hallennutzer diskutiert.

Unstrittig ist, dass der arg strapazierte PVC-Hallenboden erneuert werden muss. Er ist an einigen Stellen defekt, nicht zuletzt aufgrund der vielfältigen Nutzung durch Sport und gesellschaftliche Veranstaltungen. Die Verwaltung plant, den Boden, aber auch die Hallendecke mit Beleuchtung zu erneuern. Außerdem sollen Lautsprecher und eine Multimedia-Anlage installiert werden, um bei Wettkämpfen die Ergebnisse anzeigen zu können.

Diese Renovierungsarbeiten sollen in diesem Jahr in den Sommerferien bis zum Ende der Herbstferien durchgeführt werden, berichtete Moll im Anschluss. „Im nächsten Jahr werden dann die Sanitäreinrichtungen in den Sommerferien saniert.“

Kleiner Wehmutstropfen: Während dieser Zeiten könne die Halle nicht genutzt werden, teilte das beauftragte Planungsbüro mit. Das Sport- und Bäderamt sei aber bemüht, entsprechende Ausweichmöglichkeiten für die Vereine anzubieten. Auf die Frage des Vorsitzenden des Sportausschusses, Christos Katzidis (CDU), bestätigten die Vertreter des SGB, dass die Finanzierung gesichert sei. Die CDU Hardtberg hatte dazu auch die Verwendung von Restmitteln, unter anderem von Beiträgen der Bürger aus der mittlerweile abgeschlossenen Entwicklungsmaßnahme Hardtberg beantragt.

Im Mittelpunkt der Baubesprechung stand allerdings die Frage des richtigen Belags für den Hallenboden. Die Radsportfreunde Duisdorf stellten die Anforderung auf, dass er für das Kunstradfahren eine besondere Griffigkeit aufweisen müsse und damit nicht zu hart sein dürfe. Die SGB-Vertreter wiesen jedoch darauf hin, dass ein weicher Hallenboden durch die gesellschaftlichen Veranstaltungen im Karneval und beim Oktoberfest durch Stühle und Tische beschädigt werden könne.

Moll: „Es bestand schließlich Einigkeit, dass ein Linoleumboden am besten den Anforderungen sowohl für das Kunstradfahren als auch für andere Sportarten und Veranstaltungen gerecht werden würde.“ Zum Schutz des Hallenbodens bei Veranstaltungen sollten die Füße der Klapptische für Veranstaltungen nachgerüstet und teilweise auch ausgetauscht werden, betonten das Damenkomitee Blau-Weiß und die Heimatfreunde Duisdorf.

Die Halle solle an den Wänden außerdem mit einem Prallschutz und auf Hinweis des TKSV Duisdorf mit Vorrichtungen zum Aufbau von Turngeräten ausgestattet werden. Sehr positiv sei auch die Aussage des Sport- und Bäderamtes aufgenommen worden, zu prüfen, welche der alten Sportgeräte gegen neue ausgetauscht werden könnten.