CDU-Vorschläge

Neue Wege für den Verkehr auf dem Hardtberg

An der Straße Am Burgweiher in Duisdorf haben es Radfahrer schwer: Sie müssen sich die Fahrbahn mit den Autos teilen, hier in Höhe der Feuerwache. Einen Radweg oder einen Schutzstreifen gibt es bisher nicht.

An der Straße Am Burgweiher in Duisdorf haben es Radfahrer schwer: Sie müssen sich die Fahrbahn mit den Autos teilen, hier in Höhe der Feuerwache. Einen Radweg oder einen Schutzstreifen gibt es bisher nicht.

Duisdorf. Der Konrad-Adenauer-Damm ist unfallträchtig, das Duisdorfer Zentrum stauanfällig, die Absperrungen zur Fußgängerzone löchrig: Es gibt viel zu tun in Sachen Verkehr auf dem Hardtberg. Die CDU hat jetzt ihre Besserungsvorschläge präsentiert.

Die CDU hat ihre Überlegungen präsentiert, wie es mit dem Verkehr im Stadtbezirk in Zukunft weiter gehen soll. Im Einzelnen sind dies die folgenden Punkte:

Am Burgweiher: Hier staut es sich nicht nur für Autos, es gibt auch keinen durchgehenden Schutzstreifen für Radfahrer und zu wenige vernünftige Fußgängerüberwege – vor allem in Höhe der Post. „Die Verwaltung wird deshalb mit einem Antrag der CDU-Bezirksfraktion gebeten, die Vorplanungen zur Entwicklung der Straßen Am Burgweiher/Am Burgacker wieder aufzunehmen“, erklärt deren Fraktionschef Wolfgang Esser.

An diesem Straßenvorentwurf war bis 2012 intensiv gearbeitet worden, es gab sogar eine Simulation, wie der Verkehr an drei vorgesehenen Kreisverkehren fließen würde (am Rathaus, der Bahnhofstraße und der Derlestraße). Für die Wiederaufnahme der Planung spricht aus Sicht der CDU, dass der Verkehr seither weiter angestiegen ist. „Wir müssen an einem Masterplan für das Bezirkszentrum in Duisdorf arbeiten, um in Konkurrenz zu den Nachbargemeinden wie Alfter und Bornheim zu bestehen“, sagt Ratsherr Bert Moll. Auch an der Einfahrt zum Parkplatz Am Burgacker solle der Bau eines Kreisverkehrs geprüft werden.

Konrad-Adenauer-Damm: Ein Leitsystem zur Regulierung der Geschwindigkeit des Verkehrs, gegebenenfalls als Pilotprojekt für andere Hauptverkehrsstraßen, soll die Verwaltung auf Antrag der CDU prüfen. Die bisher ohne breiten Konsens verlaufende politische Diskussion über Tempolimits, Verkehrslenkung, Entlastung der Nebenstraßen und Unfallhäufigkeit solle damit gebündelt geführt werden, so Moll. „Abhängig von der Verkehrslage sollte dem Kfz-Verkehr durch ein Leitsystem die angemessene Geschwindigkeit vorgegeben werden.“ Er weist darauf hin, dass spätestens mit der Sanierung des „Tausendfüßlers“ auf der A 565 auf dem KAD eine erhebliche Zunahme des Verkehrs zu erwarten sei.

Fußgängerzone: Mit der Auffassung der Stadt, gegen verbotswidrigen Durchgangsverkehr sei nichts zu machen, will sich die CDU nicht abfinden und fordert in einem Antrag: Die Zufahrt Derlestraße wird mit mechanischen Absperrpfosten geschlossen. Sie sollen im Bedarfsfall entriegelt werden können, so wie im nördlichen Abschnitt neben der Engels-Apotheke. Der Ordnungsdienst soll angewiesen werden, regelmäßig die Pfosten zu überprüfen, einzusetzen sowie widerrechtliches Befahren durch Verwarnungsgelder zu ahnden.