Zarte Pusteblumen und abstrakte Formen

Künstlergruppe „Artic“ stellt im Kulturzentrum Hardtberg aus

Die Künstelrgruppe "ARTic" - von links: Ingrid Engelke, Christiane Bless-Paar, Usch Heinzen, Lothar Stich, Petra "Beppo" Reisen-Knappe, Mariola Maria Hornung. Es fehlen Margot Frank und Angela Molter.

Die Künstelrgruppe "ARTic" - von links: Ingrid Engelke, Christiane Bless-Paar, Usch Heinzen, Lothar Stich, Petra "Beppo" Reisen-Knappe, Mariola Maria Hornung. Es fehlen Margot Frank und Angela Molter.

DUISDORF. Die Künstlergruppe „Artic“ stellt die Werke eines ganzen Jahres im Kulturzentrum Hardtberg aus. Sieben Künstlerinnen und ein Künstler präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit der vergangenen zwölf Monate.

„Werkschau“ nennt sich bescheiden die siebte Ausstellung, die die Künstlergruppe „Artic“ derzeit im Kulturzentrum Hardtberg zeigt. Sieben Künstlerinnen und ein Künstler präsentieren dabei die Ergebnisse ihrer Arbeit zum Thema „Serie“, was sie größtenteils in den vergangenen zwölf Monaten geschaffen haben.

Christiane Bless-Paar, Ingrid Engelke, Margot Frank, Usch Heinzen, Mariola Maria Hornung, Angela Molter, Petra Reisen-Knappe, die von allen nur Beppo genannt wird, und Lothar Stich sind die Künstler, die sich einmal in der Woche im Kulturzentrum treffen. Dort kommen sie zusammen, um mit unterschiedlichen Materialien wie Acryl auf Leinwand, an Collagen oder an Aquarellen sowie an Holzdrucken zu arbeiten. „Wir sind in all den Jahren gute Freunde geworden“, sagen sie über ihre Gruppe.

Lothar Stich malte in der Normandie, sehr gegenständlich. Ihm hat es dabei die Musik, insbesondere ein Gitarrist angetan. Magot Frank hat sich im mit zarten Pusteblumen beschäftigt, die in warmen blauen Tönen gehalten sind. Als Kontrast zeigt sie dazu ein distelartiges Gewächs. Reisen-Knappe hat es auf kleinen Formaten mit dem Wasser gehabt und sehr gegenständlich gearbeitet. „Abstrakt kann ich nicht“, sagt sie. Für sie ist abstrakt zu malen ein hohes Kunstlevel. Auch Bless-Paar hat sich mit zahlreichen kleinen Formaten beschäftigt, mit Formen und Figuren – allerdings abstrakt. Zwölf Bilder packte sie als Ensemble in einen Bilderrahmen. Engelke beschäftigte sich mit Landschaften. Sie hat farblich passende Bilder über Kreuz und nicht neben- oder untereinander gehängt.

Hornung zeigt zahlreiche Porträts in den Abteilungen „Mein Duisdorf“ und „Welt der Politik“, wo sie unter anderem Angela Merkel und Joachim Gauck ausstellt. Heinzen beschäftigte sich in ihren Bildern mit Farben und Formen. Zwischen gegenständlich und abstrakt bewegen sich die Bilder von Angela Molter. „Es ging mir darum, die Atmosphäre im Raum, die Gegenstände und das Modell malerisch umzusetzen“, sagt sie zu ihren Frauenbildern.

Der Name der Gruppe, so erklärte Margot Frank, setze sich aus „Art“ für Kunst und „tic“ für „den kleinen Tick, den wir alle haben“ zusammen. Die Ausstellung kann bis Anfang des nächsten Jahres besichtigt werden. Die Bilder stehen zum Verkauf, einen Teil des Erlöses spendet die Künstlergruppe der Aktion „Weihnachtslicht“ des General-Anzeigers.