Duisdorf

Generationenwechsel am Helmholtz-Gymnasium

Die Alteingesessenen verabschieden sich in den Ruhestand: v.l. Bernhard Schürmann, Waltraud Beyer, Ulrich Kapitza und Harald Pieper.

Die Alteingesessenen verabschieden sich in den Ruhestand: v.l. Bernhard Schürmann, Waltraud Beyer, Ulrich Kapitza und Harald Pieper.

DUISDORF. Der Altersdurchschnitt im Lehrerkollegium des Helmholtz-Gymnasiums (HHG) ist gesunken, auf unter 40 Jahre, da ist sich die Schulleiterin Dorothee von Hoerschelmann sicher.

Mit Bernhard Schürmann und Harald Pieper verlassen zwei Urgesteine das Duisdorfer Gymnasium. Ersterer kam 1982 an diese Schule. Der Lehrer für Sozialwissenschaften und Deutsch betreute viele wirtschaftliche Kooperationen, in deren Rahmen die Schüler vor Ort Berufsbilder erkunden konnten und für das Leben lernten. „Wir werden unseren engagierten Hans-Dampf-in-allen-Gassen vermissen“, sagte von Hoerschelmann. Der Französisch- und Spanischlehrer Pieper trat seinen Dienst am HHG 1985 an und war als Oberstufenkoordinator eine wichtige Institution.

Weiterhin verabschiedeten sich Waltraud Beyer, die Französisch und Geschichte unterrichtete und seit 1993 am Gymnasium war, und Ulrich Kapitza, Französisch- und Spanischlehrer, der 2003 dazu kam. Außerdem gehen Jutta Scharlipp, Deutsch und Englisch, sowie Rainer Velte, Mathematik, Physik und Informatik, in den Ruhestand. Sie hatten auf einen Abschied in großem Rahmen verzichtet.

Jetzt gebe es noch drei Kollegen aus der alten Garde, so von Hoerschelmann. Für die Schüler sei es attraktiv, junge Lehrer zu haben. „Es ist aber schön, wenn das Kollegium in der Altersstruktur durchmischt ist.“ Ihre Erfahrung werde fehlen.

Sie alle hätten sich am Helmholtz-Gymnasium sehr wohlgefühlt, sagten sie. Mit ihnen war einiges auf den Weg gebracht worden: Dazu gehörten in den letzten 34 Jahren ein Neubau, Deutsch für Ausländer, der bilinguale Zweig und jüngst der “International Baccalaureate“, kurz IB (siehe Infokasten). Jetzt muss die nächste Generation weitermachen.