Bönnsche Funkentöter

Geburtstagsparty statt Oktoberfest in Duisdorf

Ausgelassene Stimmung bei der Bönnschen Funkentöter Nacht.

Ausgelassene Stimmung bei der Bönnschen Funkentöter Nacht.

Duisdorf. Mit musikalischen Gästen feietern die Bönnschen Funkentöter „4 mal 11“ Jahre Bestehen. Der Verein wurde Ende September nämlich 44 Jahre alt.

Es ist zwar erst Anfang Oktober, aber Grund genug zu Feiern gab es bei den Bönnschen Funkentöter allemal. Am 25. September wurde der Verein 44 Jahre alt und wie es sich gehört, hatten die Karnevalisten natürlich auch eine Geburtstagsparty organisiert. Samstagabend feierten rund 300 Vereinsangehörige und Gäste in der Halle an der Schmittstraße die „Bönnsche Funkentöter Nacht“ anlässlich „4 mal 11 Jahren Bönnsche Funkentöter“.

Für die passende Stimmung sorgten die hochkarätig besetzten musikalischen Acts. Neben den Unkeler Ratsherren waren im Laufe des Abends „Die jungen Trompeter“, „De Köbesse“, „De Rabaue“ und „De Boore“ zu Gast. Die Idee zur Feier hatte der aktuelle Sitzungspräsident und Vereinsvorsitzende Frank Hofmann: „Wir wollten als Dankeschön einmal mit allen feiern, die auch sonst im Karneval immer mit uns feiern.“ Ein Oktoberfest habe im Oktober aber jeder und so wurde aus der Geburtstagsparty eine Bönnsche Nacht. Auch Gründungsmitglied Peter Strohe war von der Bönnschen Nacht begeistert und unterstützte bei der Organisation.

Gute Beziehungen nach Köln

Doch zuerst ein Blick zu den Anfängen: Mit dem Zusammenschluss der Bonner Feuerwehren vereinten sich auch einige bereits regelmäßig gepflegte karnevalistische Traditionen. Seit 1970 pflegt man den Kontakt zu den Kölschen Funkentöter – auch durch Besuche der Kölner Sitzungen. Am 25. September 1973 ist es dann so weit: Günther Engbrocks, Leo Brüsselbach, Bernd Hopp, Peter Klug, Peter Rieck, Klaus Wolff, Peter Strohe und Gottfried Bretschneider gründen in Bretschneiders Hausbar den Karnevalsverein Bönnsche Funkentöter. Nach der ersten konstituierenden Sitzung am 19. Dezember 1973 standen die Grundsätze der Vereinigung fest: Oberste Prämisse waren und sind der Zusammenhalt der Bonner Feuerwehren sowie die Förderung des Bonner Karnevals. Inzwischen sind die Bönnschen Funkentöter ein circa 70 Mitglieder starker eingetragener Verein.

Mit ihren vielfältigen Aktivitäten bilden sie einen festen Baustein des städtischen Karnevals. Neben den Sommer- und Jugendfesten gehören karnevalistische Veranstaltungen mit Kostümpartys und der Prinzenempfang in der Hauptfeuerwache für die Bonner Tollitäten und natürlich der Rosenmontagsumzug zu ihrem Jahresplan. 2012 feierten die Funkentöter bereits ihr 40-jähriges Bestehen zusammen mit dem Oberbürgermeister und dem Bonner Festausschuss im Gobelinsaal des Alten Rathauses. Für Gründungsmitglied Strohe ist diese 40-Jahr-Feier klares Highlight seiner Zeit im Verein. Doch auch der Blick auf die kommende Session lässt Gutes erahnen: Ende Januar wolle man wieder eine „generationsübergreifende“ Feier in der Halle ausrichten, so Strohe.

Wie gut die Funkentöter feiern können, das zeigten sie auch am Samstagabend. Während das Wetter am Abend eher zu wünschen übrig lies, war die Stimmung in der Schmitthalle bereits kurz nach Beginn der Bönnschen Nacht sehr gut. Rund um die Bühne wurde getanzt und mitgesungen und auch die Unkeler Ratsherren – die den Abend eröffneten, gaben ihr bestes, um 4 mal 11 Jahre Funkentöter würdig zu zelebrieren.