Parxisbezogener Sachkunde-Unterricht

Duisdorfer Ludwig-Richter-Schule weiht Schulgarten ein

Die Klasse 3a freut sich schon jetzt auf die Ernte. Bis dahin haben die Kinder die Aufgabe, die Pflanzen sorgfältig zu pflegen.

Die Klasse 3a freut sich schon jetzt auf die Ernte. Bis dahin haben die Kinder die Aufgabe, die Pflanzen sorgfältig zu pflegen.

Duisdorf. Die Duisdorfer Ludwig-Richter-Schule weiht ihren Schulgarten mit Hochbeeten ein. Der Sachkunde-Unterricht soll auch einen praktischen Bezug haben.

Erdbeeren, Kürbis, Tomate und Gurke selbst anpflanzen: Die Mädchen und Jungen der 3a der Ludwig-Richter-Schule hatten am Donnerstagmorgen im schuleigenen Garten einiges zu tun, denn das Bepflanzen der neuen Hochbeete stand auf dem Plan. Im Rahmen des Projekts „Unser Schulgarten“ der Landgard Stiftung wurde die Duisdorfer Grundschule als eine von zwölf Schulen in ganz Deutschland ausgewählt.

Ausgestattet mit zwei Hochbeeten, Pflanzen, Erde, Gießkannen und weiterem Gartenmaterial, bietet das Projekt den Schülern die Möglichkeit, gemeinsam mit den Lehrern einen Schulgarten anzulegen, zu pflegen und später die Früchte der Arbeit zu ernten. Aufbauen und anpflanzen durfte die inklusive Klasse 3a, die mit der Lehrerin Stephanie Jütten und dem Referendar Robert Mönnig das Thema im Sachkunde-Unterricht bereits aufgearbeitet hatte und das Projekt nun voller Tatendrang umsetzen konnte.

„Wir haben das Thema ins Schulprogramm aufgenommen. Die Drittklässler werden sich im Rahmen der Sachkunde um die Beete kümmern“, berichtete Schulleiterin Christa Hahn. „Viele haben zu Hause vielleicht keinen eigenen Garten. Die Kinder pflanzen hier Obst und Gemüse selbst an und erfahren so direkt, wie unsere Nahrung entsteht“, so Christa Hahn. Mithilfe von Ratgebern zu den Pflanzen, zum Umgang mit dem Werkzeug und zur Verarbeitung der Lebensmittel in tollen Rezepten sollen die Kinder die heimische Pflanzenwelt kennenlernen und erfahren, wo Gemüse und Obst herkommen.

Für alle Fälle liefert die Landgard Stiftung in den nächsten Monaten immer wieder Ersatz sowie neue Materialien und Sorten: „Es ist wichtig, dass es sich um ein nachhaltiges Projekt handelt und das keine Eintagsfliege ist“, meinte Nina Karsch von der Stiftung. Gepflanzt wurden Radieschen, Erdbeeren, Zitronenmelisse, Kohlrabi, Petersilie, Gurke und vieles mehr.