Für die Kulturnacht

Der Verein Hardtberger Kultur stellt sein Programm vor

Der Vereinsvorsitzende der Hardtberger Kultur Enno Schaumburg (Mitte) präsentiert mit seinen Stellvertretern Horst Bachmann (l.) und Dieter Pinsdorf das Programm der 11. Kulturnacht.

Der Vereinsvorsitzende der Hardtberger Kultur Enno Schaumburg (Mitte) präsentiert mit seinen Stellvertretern Horst Bachmann (l.) und Dieter Pinsdorf das Programm der 11. Kulturnacht.

Hardtberg. An etwa 20 Veranstaltungsorten werden am 8. September bei der Hardtberger Kulturnacht mehr als 30 Kunst- und Kulturschaffende an meist unüblichen Orten in Duisdorf Flaneure und Kunstinteressierte überraschen.

„Nun muss nur noch das Wetter mitspielen“, sind sich die Vorsitzenden vom Verein Hardtberger Kultur, Enno Schaumburg, Horst Bachmann und Dieter Pinsdorf bei der Vorstellung der Hardtberger Kulturnacht einig. Mit großem persönlichen Einsatz ist es ihnen nun bereits zum elften Mal mit vielen engagierten Beteiligten gelungen, das Hardtberger Bezirkszentrum rund um die Rochusstraße in eine Nacht lang in eine große Bühne zu verwandeln.

An etwa 20 Veranstaltungsorten werden über 30 Kunst- und Kulturschaffende am Samstag, 8. September, ab 17 Uhr mit ihrer Kunst, mit Musik, Literatur und Theater an meist unüblichen Orten Flaneure und Kunstinteressierte überraschen. Da wird beispielsweise im Bestattungshaus Vitt mit „Der Rucksack“, ein Film der Semikolon-Künstlerin Sibel Akkulak-Dosch, genauso zur Aufführung kommen, wie im Bäderstudio Pinsdorf der Wahl-Wiener und ehemalige Helmholtzschüler Simon Wahl zum Flamenco aufspielen wird.

Einführung von Gabriele Uelsberg vom Landesmuseum

„Ein besonderer Kunstgenuss wird die Ausstellung von Hann Trier sein“, freut sich Bachmann auf eine Auswahl von Werken des bedeutenden rheinischen Künstlers, die in der Sparkasse zu sehen sein werden. Dabei sollte man die Einführung von Gabriele Uelsberg vom LVR-Landesmuseum in Bonn ab 19.30 Uhr nicht verpassen.

Traditionell eröffnet wird die Kulturnacht um 17 Uhr durch Hardtbergs Bezirksbürgermeisterin Petra Thorand im Hardtberger Kulturzentrum, bevor es um 18 Uhr zur Ausstellungseröffnung von „Hellwache Träume“ ins Rathaus geht. Ob man sich die Ausstellungen von Malerei oder Fotografie bei den Optikern Kafarnik, Krüger oder Zapp, den Bäckern Schell und Penkert, in Anjas Teestübchen oder bei Foto Teubert ansieht, die unter anderem mit einer Porträtserie der Frage nachgehen, wie viele Gesichter ein Mensch haben kann, oder ob man sich die Werke von Vater und Tochter Kümmel im Reformhaus Blattner ansieht, die unter dem Titel „Mehr-Generationen-Kunst“ Skulpturales und Collagen zeigen – Vielfalt und künstlerische Auseinandersetzung sind garantiert.

In der Volkshochschule lassen sich ab 18 Uhr drei Stunden lang Lieblingsmelodien, Gospel, Klassik und Schlager mitsingen, während Erika Zander von der VHS auch in der 11. Kulturnacht ihre „Zeitreise durch die Duisdorfer Geschichte“ anbietet. Natürlich gibt es auch guten Jazz zu hören (Bistro Eselchen), und die Blasmusik des Duisdorfer Musikvereins dürfte auch schon vor der Rochuskirche vernehmbar sein.

In der Thalia Buchhandlung wird das Improvisationstheater „les-bon(n)mots“ auf große Fahrt gehen und im tik-Theater im Keller geht es um das Glück zu zweit in „Offene Zweierbeziehung“ von Dario Fo. Theater, Musik und Ausstellungen sind allesamt kostenlos. Nur für die besonderen kulinarischen Kulturnachtangebote bei „Alexander“, Armonia“ und „Da Ya Sushi“ sollte genauso der ein oder andere Euro fürs nächtliche Durchhalten investiert werden wie in all den anderen Hardtberger Restaurants auch.