Regionalbahn 23

Ausbau der Strecke verzögert sich - Kritik von der SPD

DUISDORF. Der ins Stocken geratene Ausbau der Regionalbahn Bonn-Euskirchen (RB 23) ist nach Ansicht der SPD-Landtagsabgeordneten Renate Hendricks unzumutbar.

"Der Ausbau ist eine wichtige Investition in der Region, auf die viele warten. Insbesondere die Pendler müssen entlastet und die Bahninfrastruktur ausgebaut werden. Umso unverständlicher ist es, dass dieses wichtige Projekt durch die neuen Planungen der Deutschen Bahn erheblich verzögert wird", so Hendricks. Sie bezieht sich dabei auf eine Auskunft von Landesverkehrsminister Harry K. Voigtsberger.

Danach habe die DB erläutert, dass nur der Neubau und die Inbetriebnahme der Haltepunkte Helmholtzstraße und Rheinbach/ Römerkanal zum Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres sichergestellt werden könne.

Während der Bauphase plane die DB Ende 2013 zum Ausbau der Zweigleisigkeit eine zeitweise eingleisige Betriebsführung zwischen Bonn und Duisdorf im 30-Minuten-Takt sowie in den Sommerferien 2014 die Einrichtung eines Schienenersatzverkehrs zwischen Witterschlick und Duisdorf.

Die Haltepunkte Endenich Nord und Alfter-Impekoven sowie der zweigleisige Abschnitt zwischen Duisdorf und Witterschlick könnten erst zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 in Betrieb genommen werden. "Mit dieser Verzögerung bricht die DB ihre Zusage, dass die Haltepunkte bis zum Fahrplanwechsel 12/2013 fertiggestellt sein würden.

Mit dem Ausbau der Haltepunkte sollte eine bessere Erreichbarkeit der Bahn hergestellt und die RB 23 für Bahnkunden attraktiver gemacht werden. Ich fordere die DB auf, den Ausbau der Strecke und den Bau der Haltepunkte bis Ende 2013 zu realisieren", so Hendricks.