Vermisste Prostituierte in Bonn

Ermittler schließen Gewaltverbrechen nicht aus

BONN.  Seit vergangenen Mittwoch wird die 22-jährige Szilvia Vekony vermisst. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Ungarin Opfer eines Gewaltverbrechens geworden ist. Die junge Frau wurde gegen 22 Uhr letztmalig von einer Freundin auf der Immenburgstraße gesehen. Dort arbeitete sie unter dem Namen "Wanda" als Prostituierte auf dem Straßenstrich.

Schon am Donnerstag hat eine Ermittlungskommission der Kripo die Arbeit aufgenommen. Personen aus dem Umfeld der Vermissten wurden befragt. Die Ermittlungen gestalten sich nach Angaben der Polizei schwierig, da sich Szilvia Vekony erst seit zwei Wochen in Bonn aufgehalten und nur einen kleinen Freundes- und Bekanntenkreis hat. Bislang gibt es keinen Hinweise, wo sie sich derzeit aufhalten könnte.

Weil es seit Mittwochabend kein Lebenszeichen mehr von der jungen Frau gegeben hat, ließ die Staatsanwaltschaft Bonn gestern ein Foto der Vermissten veröffentlichen, um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten.

Szilvia Vekony wird wie folgt beschrieben: 22 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß. Sie ist von schlanker Gestalt, wiegt rund 50 Kilogramm. Sie hat überschulterlanges glattes, braunes Haar. Sie war mit schwarzen kniehohen Stiefeln mit flachem Absatz, einer dunkelblauen Jeans und einer schwarzen Blouson-Daunenjacke bekleidet.

Unter der Jeans trug sie wollene, grauschwarze Leggins mit Norwegermuster, unter der Daunenjacke ein T-Shirt und eine schwarzes Sweatshirt. Die Polizei fragt: Wer hat Szilvia Vekony seit dem 5. Dezember, 22 Uhr, gesehen und kann Angaben zu ihrem aktuellen Aufenthaltsort machen? Hinweise unter der Rufnummer 0228/150.

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