Aula des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums

Ärger entpuppt sich als ein Missverständnis

ÜCKESDORF.  Auf ein Missverständnis sind offenbar die widersprüchlichen Aussagen über die Bauabnahme der Aula des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums zurückzuführen. Die Stadt Bonn hatte erklärt, die Aula sei bereits abgenommen, die Schulleitung aber wusste davon nichts.

Nachdem FDP-Ratsherr Joachim Stamp sich einschaltete und eine Nachfrage bei der Verwaltung startete, teilte die Stadt jetzt mit: Es habe zwei verschiedene Abnahmen gegeben - einmal die Abnahme durch Sachverständige, damit die Aula ohne weiteren Verzug in Betrieb gehen konnte. Diese sei am 12. September erfolgt. Und dann sei da noch die förmliche Bauabnahme durch das städtische Gebäudemanagement, die noch nicht geschehen sei.

Was die kritisierten Mängel am Fußboden angeht, sagte Vize-Stadtsprecher Marc Hoffmann dem General-Anzeiger: "Es wird einen Termin mit den Architekten und der Schule geben. Und dann werden wir sehen, wann und wie die Nachbesserung des Bodens durchgeführt wird."

Laut Stamp ist der Boden der Halle nicht sachgemäß verlegt worden. "Ich konnte mir bei einer Besichtigung selbst ein Bild davon machen, dass zahlreiche Fliesen beschädigt sind und teilweise erhebliche Niveauunterschiede zwischen den Fliesen bestehen", erklärte er. "Kein privater Haushalt würde sich solch ein Ergebnis bieten lassen."

Stamp will von der Stadt auch wissen, ob Regressforderungen an die ausführende Firma gestellt worden sind. Nach seiner Überzeugung muss jetzt die Nutzung der Aula ermöglicht werden und der Boden in den Oster- oder Sommerferien 2013 saniert werden.

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