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Vorplatz der Pauluskirche
Winterparadies beim Weihnachtsbasar in Tannenbusch
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TANNENBUSCH. Am Samstag passte in Tannenbusch alles zusammen: Schnee, Weihnachtsmusik und Glühwein machten aus dem Vorplatz der Pauluskirche ein "Winterparadies". Schon zum sechsten Mal machten es sich acht Frauen zur Aufgabe, den Stadtteil auf Weihnachten einzustimmen und veranstalteten einen Weihnachtsbasar.
Richtig guter Dinge sind die Organisatorinnen vor Beginn des Tannenbuscher Weihnachtsmarktes. Foto: Schneider-Barthold
Alles, was auf dem Basar angeboten wurde, entstand in Handarbeit. Geschenke und hausgemachte Spezialitäten standen zum Verkauf. "Schon im September haben wir angefangen zu backen, stricken und basteln.", erzählte Marita Vahrenkampf, eine der Veranstalterinnen. Verheiratet ist sie mit einem Mitglied der Männerreih. Der Verein setzt sich für die Pflege alter rheinischer Tradition ein und organisiert Ereignisse wie den Karnevalsumzug und kleinere Feste.
"Das ganze Jahr über tun unsere Männer in Tannenbusch Gutes, und nun sind wir an der Reihe", so Vahrenkampf. Der Erlös des Basars kommt der Kirchengemeinde zugute. In diesem Jahr darf sich der Kindergarten über die Spende freuen. Und die fiel nicht klein aus, denn schon früh zog es viele Besucher auf den Markt. "In den letzten Jahren kamen rund 100 Besucher und heute können es wegen des Krippenspiels noch mehr werden", meinte Vahrenkampf.
Zum ersten Mal wurde ein "lebendiges Krippenbild" in das Programm mit aufgenommen. Ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarreien-Gemeinschaft im Bonner Nordwesten halfen den Kindern, die Geschichte der Geburt Jesu nachzuspielen. Und die kleinen Besucher freuten sich am Nachmittag über einen Besuch vom Nikolaus. Neben den Frauen der Männerreih beteiligte sich auch die neugegründete Interessengemeinschaft Paulusplatz an dem Basar.
Die Unternehmer und Immobilienbesitzer nahmen die Dekoration in die Hand und standen mit Rat und Tat zur Seite. Philipp Seehausen, der erste Vorsitzende der Interessengemeinschaft, freute sich über die gute Zusammenarbeit. Seine Beobachtung: "Wenn man den Platz betritt merkt man gleich, dass hier die Menschen zusammenhalten".
Artikel vom 10.12.2012
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