Am Jagdweg und an der Sebastianstraße

In Poppelsdorf werden Baulücken geschlossen

POPPELSDORF.  Baulücken sind in Poppelsdorf rar, doch zwei werden zurzeit bebaut. Am Jagdweg 16a, praktisch auf dem früheren Parkplatz des Traditionslokals Hoppegarten, wird seit Juni an einem Mehrfamilienhaus gebaut - drei Geschosse plus Penthouse hoch.
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An der Sebastianstraße beginnen die Bauarbeiten in zwei Wochen: 18 Wohnungen mit Blick auf den Kreuzberghang entstehen dort.
											Foto: Cem Akalin

An der Sebastianstraße beginnen die Bauarbeiten in zwei Wochen: 18 Wohnungen mit Blick auf den Kreuzberghang entstehen dort. Foto: Cem Akalin

Bauherr ist Andreas Schulz, der das denkmalgeschützte Gebäude von 1903 nebenan vor etwa vier Jahren samt Grundstück erworben hat. Schulz, Professor und einer der führenden Lichtplaner Deutschlands, hat dort sein Büro eingerichtet. In den von den Bonner Martini Architekten entworfenen Neubau wird der Bauherr selbst einziehen. Daneben werden zwei weitere großzügige Wohnungen entstehen. Voraussichtlich im Spätsommer 2013 soll der Neubau bezugsfertig sein, so Architekt Andreas Martini.

18 Wohnungen von 27 bis 132 Quadratmetern Größe werden in einem dreigeschossigen Stadthaus an der Sebastianstraße 48-55 entstehen. In zwei Wochen ist Baubeginn. Ende 2013/Anfang 2014 können die ersten Wohnungseigentümer einziehen, so Uwe Franz von der RHEinvest, die auf dem knapp 1500 Quadratmetern sechs Millionen Euro in das Projekt investiert.

Architekt Ralph Schweitzer hat die Fassade farblich abgesetzt, so dass die frühere Struktur von drei Parzellen erkennbar bleibt. Schweitzer hat sich für eine helle Fassade mit großen Glasflächen entschieden, was dem Komplex eine moderne Leichtigkeit geben soll. 20 Stellplätze werden in der Tiefgarage geschaffen, die Wohnungen sind alle über zwei Aufzüge erreichbar. Alle Etagen, Wohn- und Badräume sind barrierefrei zugänglich. Die Energie für Heizung und Warmwasserbereitung wird über eine Grundwasserwärmepumpe erzeugt.

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