Neue Moschee an der Brühler Straße

Opferfest verursacht Verkehrschaos

NORDSTADT.  Zu langen Staus und einem Parkchaos kam es am Freitagmorgen rund um die neue Al-Muhajirin-Moschee an der Brühler Straße. Hintergrund: Die Muslime feierten gestern ihr Opferfest, neben dem Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan gehört es zu den bedeutendsten des Islams.

Nicht zuletzt wegen des schlechten Wetters waren offensichtlich viele Gläubige mit dem Auto angereist, so dass der Parkplatz der Moschee mit 93 Plätzen bei weitem nicht ausreichte und viele ihre Autos auf Bürgersteigen und Firmenparkplätzen in der Nachbarschaft abstellten.

Das führte zu Beschwerden, bestätigte Marc Hoffmann vom städtischen Presseamt. Das Ordnungsamt habe dort, wo Autos im öffentlichen Straßenraum verbotswidrig abgestellt worden waren, Knöllchen verteilt. "Allerdings sind uns auf privaten Parkplätzen die Hände gebunden", sagte er.

Die Stadt werde die Situation an den kommenden Freitagen, wenn viele Muslime zu den Freitagsgebeten die Moschee aufsuchen, beobachten und auch wieder kontrollieren. Sollte es weiterhin zu Parkschwierigkeiten kommen, werde die Verwaltung sich zunächst intern über das weitere Vorgehen abstimmen.

Abdlqalq Azrak vom Vorstand des Vereins Al-Muhajirin, Bauherr der Moschee, sieht für den Verein nicht viele Möglichkeiten, die Moscheebesucher diesbezüglich zu disziplinieren. "Wir haben ja schon mehrfach an alle appelliert, möglichst den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen", sagte er dem GA.

Der Verein habe deshalb eine Liste mit allen Linien und Fahrzeiten an der Infotafel in der Moschee ausgehängt.

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