Volkstrauertag

Bonner gedenken der Opfer von Kriegen

BONN.  "Emotional bewegend" fand ein älterer Herr am Sonntag die Kranzniederlegungen bei der Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) zum Volkstrauertag auf dem Nordfriedhof. "Hoffentlich bekommen wir nie wieder Krieg", fügte seine Frau berührt hinzu.
Bei der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Ehrenteil des Bonner Nordfriedhofs spielte das Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg. Foto: Schneider-Barthold

Unter den anhaltenden Trommelwirbeln der Musiker des Musikkorps der Bundeswehr aus Siegburg wurden die Kränze niedergelegt, die Zeremonie wurde umrahmt von flackernden Feuern in den Flammenschalen. Sechs große Kränze wurden niedergelegt.

Der Kranz des VDK-Kreisverbands Bonn durch den Beigeordneten Rüdiger Wagner, der Kranz des Standortältesten Bonn durch Brigadegeneral Heinrich Tiller, der Kranz der Stadt Bonn von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und der Kranz des Deutschen Bundeswehrverbandes durch den Vorsitzenden der Standortkameradschaft Bonn, Harald Hennen. Auch der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr und der Semper Talis Bund legten Kränze nieder.

Nach der Niederlegung der Kränze folgte eine Schweigeminute, bevor das Musikkorps der Bundeswehr "Das Lied vom guten Kameraden" spielte. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch erinnerte in seinem Geleitwort an die Entwicklungshelfer, die bei ihrer Arbeit gewaltsam ums Leben kamen.

Gedanken zum Volkstrauertag hatten sich mit Friederike Scheef, Noemi Damian und Mara Schell auch Schüler und Schülerinnen der Marie-Kahle Gesamtschule gemacht. Ihr Mitschüler Andreas Flaeschner trug das Gedicht "Friede" von Josef Reding vor. Die Totenehrung sprach ein weiterer Schüler der Marie-Kahle Gesamtschule, Afschin Wahedkhalili, gemeinsam mit dem Hauptgefreiten Lucas Elschner.

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