Initiative gibt Kritik zurück

Ärger über Mieterbund beim Projekt Frankenbad

NORDSTADT.  Nach dem Aus der Bauplanungen im Innenblock am Frankenbad hat die dortige Bürgeriniative mit Unverständnis die Vorwürfe des Mieterbundes aufgenommen. Dieser hatte kritisiert, das Projekt sei aus reinem Populismus gestoppt worden, obwohl in Bonn Wohnungsnot herrsche.

Die Initiative fragt nun, warum der Mieterbund und auch die Bonner Sozialdemokraten sich nicht auch bei anderen Bauvorhaben so nachdrücklich für eine Verdichtung eingesetzt haben, wie sie dies in der Nordstadt tun.

In der Schedestraße seien die Anliegen der Anwohner von der SPD als berechtigt eingestuft worden. Beim Bauprojekt Graf-Stauffenberg-Straße habe es lediglich eines Nachbarprotests bedurft und schon waren die Pläne wieder vom Tisch.

Beim Neubauprojekt auf dem Gelände der ehemaligen türkischen Botschaft in der Utestraße in Godesberg-Mehlem werde, um Anliegern entgegen zu kommen, nicht einmal die in den Bebauungsplänen ausgewiesene Quadratmeterfläche voll ausgeschöpft. Auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei in Dransdorf wird, gegen die Stimmen der SPD, Wohnraum entwickelt.

"Dies sind nur einige Beispiele", meint Sprecher Thomas Espey und fordert als Konsequenz: "Ein bisschen Luft zum Atmen sollte man uns Bürgern der Nordstadt doch auch zugestehen." Zumal es dort nur wenige Parks oder grüne Plätze gebe.

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