WCCB

Weiterbau kann starten

BONN.  Jetzt ist es amtlich: Die Stadt Bonn kann nun den Generalplaner mit dem Weiterbau des World Conference Center Bonns (WCCB) beauftragen. Bisher musste sie sich wegen eines Streits vor der Vergabekammer Köln mit der Beauftragung gedulden.

Eine Firma, die nicht den Zuschlag von der Stadt Bonn erhalten hatte, hatte wegen angeblicher Wettbewerbsverzerrung geklagt und den Rechtsstreit verloren. Nachdem nun außerdem die Frist für eine Beschwerde des unterlegenen Klägers beim Vergabesenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf abgelaufen ist, kann die Stadt loslegen.

Die Fertigstellung des neuen Kongresssaales im Bundesviertel gegenüber des ehemaligen Plenarsaals ist für Frühjahr 2014 vorgesehen. In einem ersten Schritt soll ermittelt werden, was an Bausubstanz auf der vor beinahe drei Jahren stillgelegten WCCB-Baustelle steht und inwieweit sie den heutigen Vorgaben für ein UN-Kongresszentrum entspricht.

Dieser Bautenstandsbericht ist der Stadt zufolge die Basis für die weitere Planung und letztlich die Fertigstellung des Kongresscenters. Erst dann könne, so die Stadt, auch gesagt werden, wie viel die Fertigstellung letztlich kosten wird.

Parallel zum Generalplaner sollen entsprechend eines Ratsbeschlusses der Projektsteuerer und Controller seine Arbeit aufnehmen. Nach Auskunft von Marc Hoffmann vom städtischen Presseamt sind im Doppelhaushalt 2013/2014 für die Fertigstellung des WCCB 51,5 Millionen Euro (netto) vorgesehen. Von diesem Betrag entfalle gut die Hälfte auf Zuschüsse, wie beispielsweise 17 Millionen Euro aus dem Bund. In diesem Jahr würden 1,8 Millionen in die Fertigstellung des WCCB investiert.

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