Großbrand in Buschdorf

Feuer zerstört Vereinsheim - rund 50.000 Euro Sachschaden

BUSCHDORF.  Lichterloh hat in der Nacht zu Montag das Vereinsheim der "Ortsgruppe Bonn 1911 - Buschdorf" gebrannt, eines auf Schäferhunde spezialisierten Hundesportsvereins.
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Meterhoch schlagen die Flammen aus dem Vereinsheim in Buschdorf.
											Foto: Tim Fix

Meterhoch schlagen die Flammen aus dem Vereinsheim in Buschdorf. Foto: Tim Fix

Mit einem Großaufgebot rückte die Bonner Feuerwehr an der Schickgasse an, wo die Wehrleute über Stunden mit dem Löschen des Feuers zu tun hatten. Personen wurden nicht verletzt, wohl aber geht die Polizei laut Pressesprecherin Daniela Lindemann von rund 50.000 Euro Sachschaden aus.

Mit knapp 40 Wehrleuten und einem Dutzend Fahrzeugen war die Feuerwehr um kurz nach Mitternacht auf dem Vereinsgelände eingetroffen. Da brannte das Dach bereits in voller Ausdehnung. Im Auge behalten mussten die Wehrleute vor allem eine elf Kilogramm schwere Propangasflasche, die in dem brennenden Bau stand, und die aus sicherer Entfernung gekühlt wurde.

Zudem öffneten die Einsatzkräfte die Dachflächen, um Glutnester abzulöschen. Erst gegen 3.40 Uhr konnte die Wehr wieder abrücken, wobei das Vereinsheim auf absehbare Zeit nicht mehr zu nutzen sein dürfte.

Weitere Bilder vom Brand des Vereinsheims
Was den Brand ausgelöst hat, steht noch nicht fest. Hinweise auf Brandstiftung fanden die Ermittler der Kripo bislang ebenso wenig wie Einbruchspuren, so Lindemann auf Anfrage. Ob ein technischer Defekt infrage kommt, müsse die Kripo prüfen. Vor fast genau einem Jahr war schon das Vereinsheim des SV Buschdorf abgebrannt. Und erst vor einem Monat stand in Buschdorf ein Auto in Flammen.

Völlig geschockt von den Ereignissen zeigte sich Vereinsvorsitzende Roswitha Müller: "Ich bin erst am Montagmorgen um 1 Uhr von einer Züchterveranstaltung aus Ulm wiedergekommen und habe um 8.15 Uhr dann von dem Brand erfahren. Ich muss jetzt erst mal einen klaren Gedanken fassen", sagte sie am Montag auf Anfrage.

Natürlich sei der Brand eine Katastrophe für den Verein mit seinen 15 Mitgliedern, zumal viele externe Gäste das Gelände an der Schickgasse für Übungen nutzen würden. Das sei jetzt erst mal nicht mehr möglich, so Müller.

Bereits am Sonntagmorgen hatte die Feuerwehr einen Autobrand an der Alfred-Bucherer-Straße in Endenich gelöscht. Um 2.57 Uhr war aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Feuer in dem Fahrzeug einer Zirkusschule ausgebrochen, teilte Daniela Lindemann mit. Einen Hinweis auf Fremdverschulden gebe es nicht, möglicherweise komme ein technischer Defekt infrage. Der Schaden beläuft sich laut Polizei auf 5000 Euro.

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