Polizeikontrolle in Bonn

Mofa erreichte 115 statt erlaubter 25 km/h

BONN.  Am Dienstagmorgen ist ein 40-Jähriger Mofafahrer von der Polizei in Bonn aus dem Verkehr gezogen worden. Sein Gefährt konnte statt der erlaubten 25 km/h auf bis zu 115 km/h beschleunigt werden.

Die Polizisten hatten den Mann auf der Kölnstraße angehalten, da an seinem Mofa keine Rückspiegel befestigt waren. Aus den Papieren ging hervor, dass das Mofa nur 25 km/h schnell sein dürfe. Um zu kontrollieren, ob Manipulationen vorgenommen wurden, untersuchte die Polizei das Mofa auf dem mobilen Prüfstand.

Das Ergebnis war mehr als eindeutig: Die Beamten maßen eine Höchstgeschwindigkeit von 115 km/h. Das "Mofa" wurde somit nicht nur Führerscheinpflichtig, der Besitzer muss auch damit leben, dass die Betriebserlaubnis erloschen ist.

Da der 40-Jährige aber keinen Führerschein vorlegen konnte, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Mofa wurde zur weiteren technischen Überprüfung sichergestellt.

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