Bonner Bäder

Schließungen oder höhere Eintrittspreise

BONN.  Die Freibäder sollen erhalten bleiben, aber an den Bonner Hallenbädern wird sich im nächsten Jahr wohl einiges ändern. Die CDU/Grünen-Mehrheit im Stadtrat will entweder ein bis zwei Hallenbäder zumachen und damit Geld sparen, um die restlichen Bäder auf Vordermann zu bringen.
Ein Freizeitparadies für Kinder wie Fabian (vorn) und Finn, ist das Hardtbergbad.
								Foto: Barbara Frommann
Ein Freizeitparadies für Kinder wie Fabian (vorn) und Finn, ist das Hardtbergbad. Foto: Barbara Frommann

Oder aber alle Hallenbäder in ihrem Bestand erhalten und im Gegenzug die Eintrittspreise spürbar erhöhen. Genauere Details zu diesen Plänen nannten Klaus-Peter Gilles (CDU) und Rolf Beu (Grüne) am Mittwoch noch nicht, weil die Bürger erst in einer Grundsatzabstimmung ihre Meinung sagen sollen, welche Alternative ihnen lieber ist.

"Beide Optionen verlangen von ihnen Opfer", sagten die Politiker am Mittwoch in einer Pressekonferenz. "Den Status Quo zu behalten, das gibt es nicht zum Nulltarif." Die Bürgerbeteiligung zu diesen Vorschlägen soll Anfang 2013 stattfinden, nach der Auswertung soll eine politische Entscheidung im Frühjahr fallen.

Und dann erst wird über Preise oder Standorte zur Schließung diskutiert. Über den Vorschlag beraten heute der Projektbeirat Bäderkonzept und der Sportausschuss. Das Konzept von Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, drei Bäder zu schließen, will die Ratsmehrheit erst einmal nicht mitmachen.

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