Rosenmontag

Maßvoller Umgang mit Alkohol

BONN.  Stadt und Polizei haben am Dienstag eine positive Bilanz vom Rosenmontagstrubel gezogen. Die Tendenz von Weiberfastnacht, dass insbesondere Jugendliche maßvoller mit Alkohol und Zigaretten umgehen, habe sich auch an Rosenmontag fortgesetzt.
Einen maßvollen Umgang mit Alkohol bescheinigte die Bonner Polizei den Jugendlichen am Rosenmontag.
								Foto: dpa
Einen maßvollen Umgang mit Alkohol bescheinigte die Bonner Polizei den Jugendlichen am Rosenmontag. Foto: dpa

In der Innenstadt und rund um den Bahnhof schauten acht Mitarbeiter der Wache GABI nach dem Rechten. Der Stadtordnungsdienst war mit 18 Kräften am Zugweg und in der Innenstadt im Einsatz. Zudem achteten 18 Verkehrsaufseher darauf, dass Falschparker nicht den Zugweg blockierten. Wie auch im Vorjahr wurden entlang des Zugweges 16 Fahrzeuge abgeschleppt.

Fakten zum Alkoholkonsum: Kein betrunkener Jugendlicher musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden (2012: elf Jugendliche). Drei stark alkoholisierte Jugendliche unter 16 Jahre wurden nach Hause begleitet oder an die Eltern übergeben (2012: sieben Jugendliche), ein anderer Jugendlicher wurde wegen des Verdachts auf Körperverletzung von der Polizei übernommen.

Insgesamt stellte die Stadt bei Jugendlichen 131 große Flaschen Alkohol (Wein, Sekt, Wodka, Ouzo), 156 kleine Schnaps- sowie 16 Bierflaschen sicher (2012: insgesamt 300). Zwei Jugendliche müssen sich vor der Polizei verantworten, da bei ihnen Cannabis gefunden wurde.

Außerdem schrieb der Stadtordnungsdienst Anzeigen wegen "Wildpinkelns" - vor allem in der Altstadt. Am Rande des Karnevalstreibens haben Polizisten vier per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen.

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