Bonn und Köln

Bühnenverein gegen Fusion der Opern

BONN/KÖLN.  Für überflüssig hält der Deutsche Bühnenverein eine Machbarkeitsstudie zu einer Fusion der Opern von Bonn und Köln. "Es ist nicht die Frage, ob und wie es geht, sondern welche Auswirkungen es für die Städte und ihre Theater hat", sagte der Direktor des Bühnenvereins, Rolf Bolwin.

Der Verein habe mehrere Fusionen begleitet und berechnet. "Keines der fusionierten Theater oder Orchester ist heute in einer stabilen Finanzlage", heißt es in einer Presseerklärung. "Wer jetzt durch eine Fusion der Opern in Köln und Bonn zehn Millionen Euro sparen will, muss bis zu 200 Mitarbeiter entlassen", so Bolwin.

Das sei beispielsweise ohne die Auflösung eines Opernchors nicht möglich. Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hatte gegen den Willen des Rates mit seinem Kölner Amtskollegen Jürgen Roters eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Nach heftiger öffentlicher Kritik erklärte Roters das Projekt am Freitag für gescheitert.

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