Verkaufsoffener Sonntag

Bonner Einzelhandel erwartet Käuferansturm

BONN.  Bisher sind die Wetterprognosen ganz gut: Winterlich kühl, aber überwiegend trocken soll es an diesem Wochenende werden. Ideal für einen Besuch der Bonner Innenstadt. Dort laden die Kaufleute zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Und nicht nur dort haben die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Sternstraße im weihnachtlichen Gewand: Am Sonntag sind die Geschäfte bis 18 Uhr offen.
								Foto: Barbara Frommann
Die Sternstraße im weihnachtlichen Gewand: Am Sonntag sind die Geschäfte bis 18 Uhr offen. Foto: Barbara Frommann

Auch die Bezirkszentren Bad Godesberg und Duisdorf sowie in der Weststadt die Firmen Knauber, Expert Bielinsky und der Fachmarkt Obi an der Bornheimer Straße laden zum Einkaufsbummel am Sonntagnachmittag ein. Die Beueler Geschäftsleute beteiligen sich nicht an dem verkaufsoffenen Sonntag. Das lohne sich mit Blick auf die unmittelbare Nachbarschaft zur Bonner City nicht, hieß es.

"Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass auch viele Kunden aus dem Umland den verkaufsoffenen Sonntag kurz vor den Weihnachtstagen gerne für einen Einkauf nutzen", sagt Oliver Hoffmann, "das sehen wir an den Autokennzeichen." Der Vorsitzende des Vereins City-Markting weiß, dass viele Besucher in der Woche dafür kaum Zeit haben und froh sind, an dem Sonntag ohne Stress die Weihnachtsgeschenke besorgen zu können.

Geöffnet sind natürlich auch die Weihnachtsmärkte: In der Bonner City erwarten vom Münsterplatz über den Bottlerplatz bis zum Friedensplatz, wo die Eisbahn den Abschluss des Marktes bildet, mehr als 170 Stände ihre Gäste. Der Markt ist bis 21 Uhr geöffnet. Der Nikolausmarkt in Bad Godesberg zwischen Theaterplatz und Fronhof wartet an diesem Tag mit einem besonderen Programm auf und in Duisdorf haben sich die Veranstalter für die Besucher ebenfalls einige Aktionen einfallen lassen.

Wer mit dem Auto in die Bonner Innenstadt fahren will, muss sich zum Teil auf lange Warteschlangen vor den Tiefgaragenzufahrten einstellen. Eine gute Alternative sind die Park&Ride-Plätze.

Insgesamt teilen sich die Bonner Bezirkszentren übers Jahr gesehen 13 Termine für die Ladenöffnung an einem Sonn- oder Feiertag. Eine Regelung, die Einzelhandel, Gewerkschaft und Kirchen regelmäßig als so genannte Konsensvereinbarung treffen.

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