Mysteriöse Löcher in der Hauswand

Grünspechte hinter der Fassade

Die Bewohner eines Hauses in Schwarzrheindorf trauten ihren Augen nicht: In ihrer Hauswand befanden sich plötzlich Löcher mit einem Durchmesser von fast zehn Zentimetern.

Nachdem die Lage sondiert war, stand fest: Grünspechte hatten sich in der Fassade eingenistet. "Eigentlich unglaublich - aber wahr. Die Mauer wurde damals mit Styroporplatten isolier. Darauf wurde der Putz angebracht", erinnert sich Bürgervereinsvorsitzender Rainer Krippendorf.

Die Specht-Spione haben den Bau anscheinend inspiziert und die Fassade als Nistplatz ausgewählt. Mittlerweile gibt es Löcher an drei Hausfronten. Die Bewohner wussten sich nicht anders zu helfen, als die Vögel mit Flatterband zu verscheuchen. Das Haus ist nun mit Bändern verpackt, die Spechte zeigen sich aber eher unbeeindruckt.

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