F.V. Preussen Bonn

100 Jahre - neue Ziele im Jubiläumsjahr

Schwarzrheindorf.  Im Fußballkreis Bonn werden sie nur kurz und knapp die "Preussen" genannt. Die Rede ist von einem Traditionsverein, der seit Jahrzehnten soliden Fußball kickt und sich in der bönnschen Sportszene fest etabliert hat: der F.V. Preussen Bonn.
Erste Mannschaft des F.V.Preussen Bonn von 1932: (von links) Heinrich Lambertz, Heinrich Wollsiefen, Peter Rödder, Peter Verkeen, Josef Müller, Erich Hofmeister, Wilhelm Kündgen, Josef Fischer, Heinrich Müller, Josef Porschen und Josef Schleifer.
							Foto: Privat
Erste Mannschaft des F.V.Preussen Bonn von 1932: (von links) Heinrich Lambertz, Heinrich Wollsiefen, Peter Rödder, Peter Verkeen, Josef Müller, Erich Hofmeister, Wilhelm Kündgen, Josef Fischer, Heinrich Müller, Josef Porschen und Josef Schleifer. Foto: Privat

Der Verein, der seine treusten Anhänger in Schwarz- und Vilich-Rheindorf hat, feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. In dieser Zeit hat der Club eine wechselhafte Geschichte erlebt. Der erste Aufstieg in die Bezirksklasse und das Erreichen des elften Tabellenplatzes nach Abschluss der Saison 1950/51 war der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg.

In den Jahrzehnten danach verlief die Erfolgskurve zwischen Kreisliga A und Kreisliga B. Aktuell gibt es noch eine zweite Mannschaft, die in der Kreisliga C kickt. Bis 2009 gab es auch noch eine dritte Mannschaft. Natürlich trifft sich auch noch eine Alte-Herren-Mannschaft auf dem Platz. In dem Team sind viele Fußballer zu finden, die über Jahre den Spielbetrieb von Preussen Bonn geprägt haben.

Derzeit leiten Heinz Kürten und sein Vorstandsteam die Preussen. Im Jubiläumsjahr strebt die 1. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga an. Trainiert wird das Team von Uwe Kürten und Markus Hopperdietzel. In der Jugendarbeit startet der Traditionsverein neu durch. Nachdem die Preussen ihre Nachwuchskicker fünf Jahre lang zur Ausbildung in die Jugendsportgemeinschaft (JSG) Beuel gesteckt hatten, zog man die Jugend 2011 wieder ab und bildet sie wieder selbst aus. Jugendleiter Norbert Regber nennt einen Vorteil: "Jetzt haben die Jugendlichen wieder einen Bezug zum F.V. Preussen Bonn.

Große Aufregung gab es 2003 im Verein, als die Stadt Bonn auf dem Vereinsgelände der Preussen eine Schulturnhalle bauen wollte. Dafür hätte man das Clubheim abreißen müssen. Nur mit Hilfe der örtlichen Kommunalpolitiker konnte dieser Plan letztlich verhindert werden.

Wer mehr über die Geschichte des Beueler Traditionsvereins erfahren will, kann auf dessen Internetseite die wechselvolle Vergangenheit nachlesen: www.preussen-bonn.de.

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