Grundstückstausch

SPD: Kein Discounter für Ramersdorf

RAMERSDORF.  Bei einer Mitgliederversammlung des TC Blau-Gelb Beuel fiel nach langem Hin und Her die Entscheidung für einen Grundstückstausch: Zwei Ascheplätze macht der Verein frei für einen Vollsortimenter.

"Endlich rückt für die Küdinghovener und Ramersdorfer eine ordentliche Nahversorgung in greifbare Nähe. Wenn nun ein gerechter Ausgleich zwischen Ansiedlung und Vereinsinteressen gewährleistet ist, hat sich das lange Warten gelohnt", hofft SPD-Bezirksverordneter Ralf Laubenthal.

In der vergangenen Woche hatte es  bei der Mitgliederversammlung des TC Blau-Gelb Beuel nach langem Hin und Her eine Abstimmung für einen Grundstückstausch gegeben. Zwei Ascheplätze macht der Verein frei für einen Vollsortimenter. Dafür wird jetzt mit der Stadt verhandelt, unter welchen Rahmenbedingungen am anderen Ende neue Plätze errichtet werden.

"Damit sind die überzogenen Forderungen an einen Investor zum Bau einer Tennishalle vom Tisch. Ich bin mir sicher, dass wir nun einen vernünftigen Vollversorger für den Standort finden", ergänzte Dieter Schaper, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung.

Bisher hatte der Tennisclub das Grundstück nur unter der Bedingung abgeben wollen, dass ein Investor dem Verein als Ersatz eine Tennishalle baut. Ein Punkt ist für die SPD für die Ausschreibung nach wie vor nicht verhandelbar: "Ein Discounter an dem Standort kommt für uns nicht in Frage."

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