Ernst-Kalkuhl-Gymnasium

Wie die Herdmanns-Kinder Weihnachten retteten

OBERKASSEL.  Bis auf den letzten Platz besetzt war der Saal in der Bundeskunsthalle am Dienstagabend. Grund dafür: Im Rahmen des Festivals Bonner Schulkultur führte die Theater-AG und der Chor des Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums dort das Stück "Hilfe, die Herdmanns kommen" auf und stimmten damit auf die nahende Adventszeit ein.
Auftritt in der Bundeskunsthalle: Schüler des Ernst-Kalkuhl-Gymnasiums spielen ein „Stück im Stück“, rechts singt dazu der Chor der Schule. Foto: Emanuel Schneider-Barthold

Chorleiterin Grita Thomas und Tina Ulbricht, Leiterin der Schauspiel-AG und gleichzeitig Regisseurin, arbeiten mit dem bekannten Stück bereits zum sechsten Mal miteinander. Das Ernst-Kalkuhl-Gymnasium nimmt zum zehnten Mal am Festival Bonner Schulkultur teil, seit sechs Jahren mit einem Theaterstück.

"Hilfe, die Herdmanns kommen" wurde von den Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10 auf eigene Art und Weise inszeniert: Das Weihnachtsstück wurde nicht nur aufgeführt, sondern auch vom Chor mit traditionellen Weihnachtsliedern begleitet.

Das Stück handelt von einer Familie mit unglaublich ungezogenen Kindern. Als die Rabauken auch noch die Hauptrollen für ein Krippenspiel bekommen, traut ihnen erst einmal niemand etwas zu. Überraschenderweise blühen die Herdmanns in ihren Rollen jedoch auf und schaffen durch besonders viel Mitgefühl für das von der Welt nicht gerade freundlich begrüßte Jesuskind eine neue Sicht auf die Weihnachtsbotschaft.

Das Festival in der Bundeskunsthalle findet seit 17 Jahren in Kooperation mit dem Schulamt statt. In Musik, Theater oder Bildender Kunst können die Schüler ihre kulturellen, sozialen und fachübergreifenden Vorzüge zur Geltung bringen und präsentieren - und das unter den richtigen technischen und räumlichen Gegebenheiten.

"Es ist für die Schüler eine tolle Gelegenheit, mit ganz toller Technik und großer Bühne hier in der Bundeskunsthalle aufzutreten", erzählte Grita Thomas.

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