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Erzbistum Köln
Jugendliche trafen sich zum "Zickezacke Hühnerkacke"-Wettkampf
Von Frank Auffenberg
ROLEBER. Mit fliegenden Gummihühner mussten Besucher und Reiter des Guts Ettenhausen am Samstag rechnen. Ein ums andere Mal schossen die Spielzeugtiere quer über den Hof der Reitsportanlage. Grund für die ungewöhnlichen Flugkörper war das Fun-Sport-Ereignis "Zickezacke Hühnerkacke" des Erzbistums Köln, bei dem sich Jugendliche aus der ganzen Region zu kauzigen Spielen trafen.
Jugendliche beim Wettkampf ums Goldene Huhn. Foto: Malsch
Ausgerichtet wurde das Event von der Katholischen Junge Gemeinde (KJG) des Bistums. "Es geht hier bei uns um Huhn und Ehre. Seit einigen Jahren finden die Spiele statt. Es treffen sich dann Mannschaften aus dem Kölner Umland, um ums goldene Huhn zu kämpfen" sagte Max Pilger, Mitglied der KJG-Diözesanleitung.
Der Sieger richte im Folgejahr jeweils das Spektakel aus. Elf Mannschaften traten an, um in acht illustren Disziplinen zu kämpfen. Entwickelt werden sie von Christoph Sonntag, Bildungsreferent der Diözese. "Im Grunde geht es hier weniger ums Siegen als um den gemeinsamen Spaß.
Wir wollten mit Rücksicht auf alle Alters- und Interessengruppen nicht einfach ein Fußballspiel ausrichten", sagte er. So wurden kurzerhand das mittlerweile über die Region hinaus bekannte Gummihuhngolf erfunden, ein Wettkampf im Aquäduktbau entwickelt und ein an alte römische Spiele angelegtes Match mit dem Namen Deltahuhn erfunden.
"Die Grundidee ist einfach. Alles, was man mit einem Ball machen kann, ist auch mit einem Gummihuhn möglich. Nur hat vor einem fliegenden Huhn niemand Angst, und es macht auch irgendwie mehr Spaß für alle", so Sonntag. Leonie (13) begeisterte sich vor allem für das sogenannte Deltahuhnspiel. "Es macht wahnsinnig Spaß", schwärmte sie. "Zu ernst nehmen sollte man das Ganze nicht, es geht um die Gaudi und das Spiel", so Leonie.
Sie hat zum zweiten Mal teilgenommen. "Es ist einfach sehr lustig. Spaß macht es auch zu sehen, wie groß die KJG eigentlich ist", so die Troisdorferin. Lange dauere es nicht, die Ideen zu entwickeln, sagte Sonntag. Man müsse einen ulkigen Einfall haben, meist kämen die Regeln dann von selbst. Gummihuhngolf sei mittlerweile so beliebt, dass Deutsche Meisterschaften ausgerichtet würden. Als Sieger reiste das Team der Region "RheinBerg" nach Hause.
Artikel vom 22.04.2012
Stadtbezirk Beuel
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