Freiwilligen Feuerwehr Geislar

Viele Attraktionen beim Fest zum 90-Jährigen

GEISLAR.  Ein Mädchen steht mit offenem Mund und staunt, zwei Jungen drängen sich ganz nah an den Parcours, eine Frau ruft entzückt: "Oh, die sind ja toll." Die Rettungshundestaffel Bonn-Rhein-Sieg war am Sonntag eine der Attraktionen beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr Geislar.
Ehrungen: (v.l.) Axel Heinzen, Heinz Lukisch, Sven Linderoth, Hans-Erich Weber, Feuerwehrchef Jochen Stein. Foto: Max Malsch

Die Zuschauer staunten, wie etwa der Australian-Shepherd-Mix Cadeau seine Aufgaben meistert. "Unser Lassie-Verschnitt soll Menschen - wie etwa vermisste Omas - finden. Die Hunde haben viel Spaß am Arbeiten", erklärt Silvia Wessels, Vorsitzende der Rettungshundestaffel, die mit zehn Teams gekommen war.

Die 19 Aktiven um Löschzugführer Axel Heinzen sowie die neun Jugendfeuerwehrleute hatten ein spannendes Programm zum 90. Geburtstag der Löschgruppe auf die Beine gestellt - es gab Vorführungen wie Fettexplosionen, simuliert wurde, wie "brennende Menschen" gelöscht werden und wie eine "eingeklemmt Person" aus einem Auto befreit wird.

"Den Tag der offenen Tür machen wir alle zwei Jahre und freuen uns, dass wir in diesem Jahr unser 90-jähriges Bestehen feiern können", sagte Heinzen. 1922 war die Löschgruppe gegründet worden, zunächst untergebracht Am Alten Pütz in einer Autogarage. "1985 hat sich der damalige Löschzugführer Peter Schaaf dafür eingesetzt, dass wir diese schöne Halle mit Unterkunft bekommen haben."

Besonders stolz sind die Geislarer auf ihre Jugendfeuerwehr, und der Nachwuchs ist begeistert dabei: "Ich finde es toll, anderen zu helfen", sagte Justin Jacobs (13). "Ich will Feuerwehrmann werden, seit ich denken kann", sagte Lars Buttgereit (17). Diesem Ziel kommt er bald noch einen Schritt näher, denn er steht kurz vor dem Übergang zu den Aktiven der Feuerwehr Geislar.

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