Vorstellungen im Brückenforum

"Lillifee" spielte ihr Musical von der verwunschenen Insel

Bonn.  Wenn kleine Mädchen durch den Saal hüpfen und wild mit blinkenden Zauberstäben wedeln, ist Prinzessin Lillifee nicht weit. Am Freitag kam sie für zwei Vorstellungen ins Brückenforum und spielte ihr aktuelles Musical.
Seit Ewigkeiten sind die Bewohner auf der verwunschenen Insel gefangen. 'Prinzessin Lillifee' und ihre Freunde schafften es aber, den Fluch des Eilands zu brechen.
							Foto: Max Malsch
Seit Ewigkeiten sind die Bewohner auf der verwunschenen Insel gefangen. 'Prinzessin Lillifee' und ihre Freunde schafften es aber, den Fluch des Eilands zu brechen. Foto: Max Malsch

Darin ging es unfreiwillig auf die "verwunschene Insel". Denn der Heißluftballon-Ausflug mit ihren Freunden endete in einer Bruchlandung. Gerade noch schafften es die fünf, während des Unwetters mitten im Ozean auf der tropischen Insel zu landen.

Eigentlich wäre es ja kein Problem gewesen, sich von dem Eiland wieder wegzuwünschen - doch Lillifee hatte auch noch ihren Zauberstab verloren. Und die Pechsträhne brach nicht ab: Ein Fluch bewirkte, dass niemand die Insel verlassen konnte.

Also machte sich Lillifee auf die Reise zum Gipfel des Vulkans, auf dem der Herrscher der Insel wohnte. Er stellte sie vor drei fast unlösbare Aufgaben. Doch das Quintett schaffte es, die Prüfungen zu bestehen und befreite zugleich alle Wesen, die seit Ewigkeiten auf der verwunschenen Insel gefangen waren.

Bereits im Herbst 2011 feierte das zweistündige Familienmusical Premiere, im November startete die zweite Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die neue Geschichte von Autorin Monika Finsterbusch kam gut an, schon ihr erstes Musical "Prinzessin Lillifee und der Zauber der Rose" war mit unzähligen Vorstellungen erfolgreich.

"Die Bilderbücher von Lillifee sind aus unserem Kinderzimmer nicht mehr wegzudenken", erzählte Mutter Andrea Weiner im Brückenforum. Ihre Tochter Sophie war natürlich schon mit dem obligatorischen Blink-Zauberstab ausgestattet. "Sonst hätte sie auch keine Ruhe gegeben", so Weiner.

Gesungen wurde live, die eingängigen Popsongs waren eigens für das Musical geschrieben worden. Passend zu den Kostümen war auch das Bühnenbild sehr fantasievoll gestaltet. "Und das, obwohl nicht alles auf die kleine Bühne passte", sagte Hauptdarstellerin Cornelia Löher, die Lillifee spielte. Das Schönste sei allerdings, in die lachenden Gesichter der Kinder zu schauen.

Abo-Bestellung
News, Informationen und Service aus dem Stadtbezirk Beuel

Leserfavoriten

Folgen Sie uns auf Google+