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Gewerbe-Gemeinschaft Beuel
Junges Theater ist das 200. Mitglied
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Beuel. Als Punktlandung könnte die Neu-Mitgliedschaft des Jungen Theaters Bonn (JTB) in der Gewerbe-Gemeinschaft Beuel auch genannt werden. Schließlich ist das JTB das 200. Mitglied in dem Verein, der vor allem auf die aktive Stärkung und die langfristige Erhaltung des Einzelhandels im Beueler Stadtbezirk seine Schwerpunkte setzt.
Zur Begrüßung übernimmt die Gewerbe-Gemeinschaft eine Stuhlpatenschaft. Theater-Intendant Moritz Seibert nimmt den Gutschein von Volker Schicht (links) und Paul Ahrens entgegen. Foto: Max Malsch
Nach eigenen Angaben ist das Theater das am besten besuchte Kinder- und Jugendtheater in Deutschland. Im vergangenen Jahr besuchten etwa 125 000 Menschen die Stücke des JTB. Besucher, die auch Kaufkraft in den rechtsrheinischen Ortsteil von Bonn bringen und dementsprechend attraktiv für die Beueler Gewerbe-Gemeinschaft sind.
Das JTB profitiert dafür von diversen Rabatten, die die Mitglieder der Gewerbe-Gemeinschaft etwa bei Anzeigenschaltungen erhalten. "Das ist eine Win-Win-Situation", beschrieb auch Paul Ahrens, erster Vorsitzender der Gewerbe-Gemeinschaft, die Mitgliedschaft. "Wir haben festgestellt, dass, wenn wir unsere Basis vergrößern, wir auch mehr bewirken können."
Bereits seit 1969 gibt es die Einrichtung in der Hermannstraße 50. Etwa genauso alt ist die Bestuhlung im alten Kinosaal, der heute als Theater dient. Nach mehr als 30 Jahren ist es nun an der Zeit, die alten Stühle gegen neue zu ersetzen. "Wir haben dazu Mitte November angefangen, Stuhlpatenschaften zu vergeben", erklärte Moritz Seibert, Intendant und Geschäftsführer des Jungen Theaters die Idee, wie die neuen Sitzgelegenheiten finanziert werden könnte.
Zur Begrüßung übernahm auch die Beueler Gewerbe-Gemeinschaft eine Stuhlpatenschaft in Höhe von 195 Euro und versprach auch unter den Mitgliedern für weitere Patenschaften für das Junge Theater Beuel zu werben. "Wir hoffen, dass in Zukunft auch noch mehr kulturelle Einrichtungen in unsere Gemeinschaft eintreten", sagte Ahrens.
Artikel vom 19.12.2012
Stadtbezirk Beuel
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