Der Ticker zum Nachlesen

200 Neonazis zogen in Bonn los - Tausende Gegendemonstranten

BONN.  Am Tag der Arbeit demonstrierten nicht nur Gewerkschaften in der Bonner Innenstadt. Um 12.15 Uhr kamen auch Neonazis in der Bundesstadt an. Gegen 15 Uhr war ihre Versammlung wieder beendet. Insgesamt sind es nur ca. 200 Neonazis gewesen. Die Seitenstraßen waren gefüllt mit Tausenden Gegendemonstranten. Rund um die Geschehnisse in der Innenstadt und Beuel haben wir in einem Live-Ticker berichtet.
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Die Polizei setzte bei Gegendemonstranten des Neonazi-Aufmarsches Pfefferspray ein, um sie zurückzudrängen.
												Foto: dpa

Die Polizei setzte bei Gegendemonstranten des Neonazi-Aufmarsches Pfefferspray ein, um sie zurückzudrängen. Foto: dpa

16.40 Uhr: Das war's mit dem Live-Ticker. Die Neonazis sind weg, die Polizei auch. Der Normalzustand kehrt langsam wieder ein.

16.00 Uhr: Die Bahnen der Linien 66 und 62 fahren seit 16 Uhr wieder die regulären Linienwege. Die Busse werden bis in die Abendstunden nach und nach wieder auf ihre Linienwege geführt.

15.08 Uhr: Die Versammlung der Neonazis wurde beendet, meldet Reporter Andreas Baumann vom Bahnhofsplatz. Um 15.49 Uhr werden die gut 200 Rechten, begleitet von der Polizei, geschlossen mit dem Zug nach Köln fahren. Bisher ist alles friedlich geblieben.

14.42 Uhr: Neonazis sind mit der Kundgebung fertig und gehen jetzt gesammelt zum Bahnhof. Prognose: In ca. 15 Minuten sind sie wieder an den Zügen.

14.28 Uhr: Die Neonazis sind gerade in Richtung Gegendemonstranten gelaufen. Die Polizei bildete schnell eine Kette, um die Gruppen voneinander zu trennen. Kurzzeitige Aufregung gab es trotzdem.

Mai-Demonstrationen in Bonn (Teil 6)
14.13 Uhr: Kollegin Ariane Fries meldet: Bei der Kundgebung auf dem Marktplatz ist es ruhig geblieben. Auch in den Straßen drumherum. Alles sehr friedlich. War alles mehr eine Wahlkampfveranstaltung für die kommenden Landtagswahlen. Rolly Brings und Redner wechselten sich ab. Die Straßen sind auf der linken Rheinseite sind frei.

13.58 Uhr: Zwischenkundgebung der Neunazis Auf der Schleide, Absperrungen in drei Richtungen in je 80, 90 Metern Entfernung. Dahinter stehen Gegendemonstranten.

13.57 Uhr: Anwohner Simon Brücken (30) hockt am Wegesrand mit seiner E-Gitarre neben einem Marshall-Verstärker und beschallt die Neonazis mit Rückkopplungsgeräusch. Brücken: "Hier gibt es keinen Raum für Faschisten, auch nicht akustisch!"

13.56 Uhr: Der Bahnhofsplatz wird von rund 50 Polizisten frei gehalten.

Mai-Demonstrationen in Bonn (Teil 5)
13.53 Uhr: Mitteilung der Polizei: Knapp 200 rechtsextreme Demonstranten sollen in Beuel sein.

13.29 Uhr: Der Zug der Rechten zieht durch die Goetheallee und wird teilweise mit Karnevalsmusik beschallt.

13.21 Uhr: Die Neonazis ziehen los. In der Goetheallee buhen Anwohner die Neonazis aus, machen mit Trillerpfeifen ohrenbetäubenden Lärm.

13.14 Uhr: Blick zur DGB-Kundgebung: Hans-Peter Eschweiler verlässt die Bühne. Er forderte unter anderem eine gerechtere Rente, eine EU der Menschen und nicht der Märkte, sowie einen Mindestlohn von 8,50€ für alle Branchen und Beschäftigungsverhältnisse.

Mai-Demonstrationen in Bonn (Teil 4)
13.12 Uhr: Nur zur Sicherheit: Aufgrund der Demonstrationen in Beuel fahren keine Straßenbahnen... SWB-Servicetelefon: Rufnummer 01803/504030.

13.05 Uhr: Kollege Andreas Baumann hat gerade mit Dario (17) aus Bonn gesprochen. Dario stand in der Menge, bei der Pfefferspray zum Einsatz gekommen ist. Er sagt: "Ich stand mit meinem Kumpel in der vierten Reihe. Völlig friedlich. Die Anzahl der offensichtlich gewaltbereiten Gegendemonstranten um mich herum hat dann zugenommen. Dann gab es Druck von hinten in Richtung Absperrung. Gegen den Druck konnte ich mich nicht wehren. Die Polizei hat dann ohne Vorwarnung Pfefferspray eingesetzt."

Zu diesem Zeitpunkt war es nur eine einfache Absperrkette der Polizei. Dario hat Pfefferspray in die Augen bekommen, wurde von anderem Teilnehmer aus der Menge herausgeführt und zu den Sanitätern gebracht. Dario erklärt: "Einerseits kann ich verstehen, dass sich die Polizei gegen Gewaltbereite wehren muss. Andererseits darf es nicht sein, dass friedliche Leute etwas abbekommen."

13.02 Uhr: Auf dem Bahnhofsvorplatz skandieren Demonstranten: "Für die Freiheit, für das Leben - Nazis von der Straße fegen!" Von der Bühne werden zudem Tipps für Schleichwege zur Goetheallee gegeben...

Mai-Demonstrationen in Bonn (Teil 3)
12.57 Uhr: Es sieht mittlerweile nicht mehr so aus, als käme noch ein zweiter Zug mit Neonazis. Es sind also so ca. 120 Personen.

12.54 Uhr: Blick auf eine Veranstaltung im Bonner Münster: Bei "Unser Kreuz hat keinen Haken" haben Superintendent Eckhart Wüster und Stadtdechant Wilfried Schumacher gesprochen. Kernaussage von Wüster: "Gott ist Schöpfer aller Menschen. Rechtsextremismus und christlicher Glaube ist unvereinbar." Schumacher erklärte: "Die Teilnahme am Mittagsgebet ist ein schönes Zeichen. Künftige Generationen sollen mit Gottes Hilfe eine gerechtere Welt schaffen."

12.44 Uhr: Reporterin Lisa Inhoffen spricht aktuell von einer Geisteratmosphäre am Bahnhof Beuel. Nur Polizisten... Alles ist abgesperrt.

12.39 Uhr: Blick auf den Marktplatz Bonn: Hans-Peter Eschweiler steht am Rednerpult und zeigt seine Solidarität mit den Gegendemonstranten auf der anderen Rheinseite.

Mai-Demonstrationen in Bonn (Teil 2)
12.25 Uhr: Polizei hat gerade Pfefferspray gegen Gegendemonstranten eingesetzt. Passiert ist das an der Absperrung Obere Wilhelmstraße/Ecke Bahnhofsplatz. Begründet wurde das Vorgehen in einer Durchsage mit dem Vorgehen der Versammlungsteilnehmer gegen die Polizeiabsperrung. Die Absperrung wird daher gerade verstärkt. Aktuell stehen dort schon 30-40 Polizisten. Jetzt kommen weitere 40 Mann dazu...

12.23 Uhr: Nachträgliche Meldung vom Marktplatz in der Bonner Innenstadt: "Pünktlich um 12 Uhr kommen die Demonstranten am Marktplatz an. Rolls Brings begrüßt die Bonner mit einem eigenen Lied: Guten Morgen liebe Bonner, wir Kölner sind auch dabei. Bonn bleibt bunt, Nazis raus!"

12.21 Uhr: Sechs Neonazis wurden mittlerweile kontrolliert. In Kürze soll ein zweiter Zug im Bahnhof Beuel einrollen...

12.15 Uhr: Der Zug ist gerade angekommen - meldet @schni_na bei Twitter. Kollegin Jacob bestätigt. Die Neonazis stehen jetzt rechts vom Beueler Bahnhof, werden in einem kleinen, grünen Zelt kontrolliert und anschließend Richtung Goetheallee rausgelassen. Wie viele es sind? Wir haben gerade drei Schätzzahlen... Kollegin vom Express: keine 300. Kollege Max Malsch 120. Ayla Jacob: 180. Wichtig: Es ist alles ruhig.

12.01 Uhr: Korrektur: Die Neonazis kommen nicht um 13 Uhr, sondern um 12.20 Uhr in Beuel.

Mai-Demonstrationen in Bonn (Teil 1)
11.55 Uhr: Die ersten Rechten sind am Bahnhof Beuel eingetroffen. Wie viele es sind, können wir aktuell leider nicht sagen. Der Zug steht auf einem Abstellgleis. (Anm. d. Red.: Wie passend...).  (Anm. d. Red: Es war das normale Gleis...) Die Polizei lässt die Neonazis noch nicht losziehen, stattdessen bereiten sie sich auf dem Bahnsteig für den Einsatz vor und ziehen ihre Helme an!

11.46 Uhr: Das ging schnell: Die erneute Sitzblockade an der Goetheallee hat sich nach der zweiten Verwarnung ratz fatz wieder aufgelöst.

11.37 Uhr: Eilmeldung: Der Großteil der Neonazis wird erst für 13 Uhr in Beuel erwartet. Das berichtet unsere Kollegin Ayla Jacob.

11.35 Uhr: Neue Sitzblockade auf der Goetheallee - während Kinder und Erwachsene den grauen Asphalt wieder bunt bemalen. Nur zur Erklärung: Die Anwohner dürfen natürlich auf die Goetheallee - auch wenn dort nachher die Neonazis marschieren werden.

11.30 Uhr: Ein Beitrag in Stichpunkten: Bahnhof Beuel. Ca. 50 Personen sitzen auf Straßenbahgleisen. Gegendemonstranten. Gehüllt in schwarz. Kapuzenshirts. Skandieren Parolen gegen die Nazis. Polizei steht bereit. Massive Absperrungen. Wasserwerfer vorgefahren.

11.21 Uhr: Wir rotieren gerade ein wenig. Gut, dass wir nicht zu lang in den Mai gefeiert haben... Haben einen Nachtrag um 10.37 Uhr gemacht. Geht um DGB, OB Nimptsch und ein Klassentreffen...

Leserfotos vom 1. Mai in Bonn
11.19 Uhr: Na, wer macht denn so etwas? Jürgen Harder, Chef des Brückenforums Beuel, hat sich einen Presseausweis gebastelt und versucht mit Block und Stift die Bannmeile zu durchbrechen.

11.16 Uhr: Auf einem Grundstück an der Goetheallee haben sich 50-60 Gegendemonstranten in einem Vorgarten versammelt. Die Polizei bittet sie, auf dem Grundstück zu bleiben. An dem betroffenen Haus hängt ein Transparent: "Ihr habt eine Stimme, aber ihr findet kein Gehör."

11.10 Uhr: Die Sitzblockade an der Goetheallee ist vorbei. Die Polizei hat die Personen weggetragen. Nennenswerte Zwischenfälle gab es dabei nicht.

11.07 Uhr: Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) wird wohl gleich loslaufen. Zumindest stellen sie sich schon mal auf. Von der Endenicher Straße geht es über Viktoriabrücke, Bornheimer Straße, Adolfstraße, Vorgebirgsstraße, Maxstraße, Berliner Platz, Oxfordstraße, Bertha-von-Suttner-Platz, Belderberg zur Rathausgasse. Die Kundgebung auf dem Bonner Marktplatz wird wohl etwas später als 12 Uhr anfangen.

11.03 Uhr: Gegen 11 Uhr sollten die Neonazis in Beuel eintreffen. Gerüchten zufolge soll sich die Ankunft bis 12 Uhr hinauszögern.

10.57 Uhr: Das Bündnis "Bonn stellt sich quer" twittert über den Account @Bonn_quer: "Weit mehr als Tausend Demonstranten am Kundegebungspunkt Obere-Wilhelmstraße." Die Homepage des Bündnisses erreicht ihr übrigens über diesen Link.

10.51 Uhr: Dritte und letzte Verwarnung für die Sitzblockade - derzeit mit 15 Personen aus Köln - auf der Goetheallee. Die Polizei wird sie wohl gleich auflösen... Wie die Gruppe überhaupt trotz der Absperrungen auf die Goetheallee gekommen ist, ist unklar. Vermutung: Einfach losgelaufen...

10.45 Uhr: Ein Hinweis für alle diejenigen, die heute mit Bus und Bahn in Bonn unterwegs sein wollen. Die Demonstrationen haben Auswirkungen auf den Straßen- und Schienenverkehr. Stadtwerke-Sprecherin Veronika John: "Wir können nur sagen, dass ganztägig mit erheblichen Behinderungen zu rechnen ist." SWB-Servicetelefon: Rufnummer 01803/504030.

10.43 Uhr: Ariane Fries meldet uns gerade von der Endenicher Straße: "Der DGB macht sich warm. Stimmung beginnt, sich aufzuheizen: 'Der 1. Mai gehört uns!"

10.40 Uhr: Sylvia (51), eine Passantin, sagt einem unserer Reporter: "Von wegen Beuel zeigt Flagge: Das Engagement der Anwohner ist ja echt enttäuschend." Währenddessen hat die Polizei den ersten Platzverweis ausgesprochen. Gegen wen er sich richtet, ist noch unklar.

10.38 Uhr: Dank an unsere Leserin Judith Bäcker. Sie hat uns ein Foto in die Redaktion geschickt. Und wir haben es mal eben online gestellt. Aktuell ist es Foto 2/10. BTW: Unsere Profi-Fotografen machen auch reichlich Fotos. Nachher kommt mehr Material...

10.37 Uhr: Ariane Fries meldet: "Beim DGB ist alles recht ruhig. OB Nimptsch ist auch da. Hat den Flair von einem Klassentreffen. Polizei steht bereit."

10.35 Uhr: Ergänzung zum Eintrag von 10.16 Uhr - während Kollegin Ayla Jacob von der Polizei angesprochen wird: Blockade nicht direkt am Gleis eins, sondern am Bahnhofsvorplatz. Kollege Cem Akalin spricht von 150 Personen.

10.33 Uhr: Danke von unserer Seite an "Mag etc." für den lobenden Kommentar. Wir freuen uns! Den Service bieten aber gerne!

10.29 Uhr: An der Goetheallee haben 20-30 Jugendliche eine Sitzblockade gestartet. Die Anwohner applaudieren.

10.25 Uhr: Den Beitrag wollen wir natürlich nicht unterschlagen - auch gerade deshalb, weil über Beuel ein Hubschrauber fliegt. Rebekka B. meldete bereits gegen 9.02 Uhr via Twitter: "Der Hubschrauber der Polizei hat uns gerade aus dem Bett geschmissen ;-)"

10.23 Uhr: Goethealle ist übrigens schon jetzt wie ausgestorben. Polizisten legen gerade Schutzkleidung an. Und am Hallenbad Beuel stehen zwei Wasserwerfer.

10.22 Uhr: Unmut bei Anwohnern an der Goetheallee: Gestern hieß es, dass sie Freunde einladen können - zum Beispiel zum Grillen. Heute früh gab es jedoch bereits gegen 9 Uhr Probleme. Mittlerweile kommt niemand mehr durch. Laut Polizei ist die Absprache mit den Freundes-Einladungen gestorben.

10.20 Uhr: Kollegin Ariane Fries meldet sich. Sie ist unterwegs zur DGB-Kundgebung an der Endenicher Straße 122. Ab 11 Uhr geht's dort los. Wir sind dann auch dabei...

10.16 Uhr: Lena Schneider vom Bündnis "Bonn stellt sich quer" ruft in der Redaktion an: Sie berichtet von guter Stimmung am Konrad-Adenauer-Platz - und aktuell wohl von ca. 100 Personen, die eine Blockade am Gleis eins im Bahnhof Beuel versuchen. Wichtig: Wir können diese Info derzeit leider nicht verifizieren...

10.09 Uhr: Kurzer Blick zur Goethealle: Dort hängen Plakate an fast jedem Baum. Darauf steht geschrieben: "Beuel - nie wieder Nazis." Viele Bewohner haben ihre Fenster geöffnet, Musikanlagen aufgestellt.

10.08 Uhr: Ein Hinweis für die Polizei: Wir hören gerade, dass die Kundgebung vom Erwerblosen Forum am Kaiserplatz abgesagt worden ist. Die große Polizei-Präsenz (siehe 9.27 Uhr) ist dort wohl nicht mehr notwendig.

10.05 Uhr: Hildegard Hohmann (68), eine Anwohnerin in der Goetheallee, bietet aus dem Fenster ihrer Erdgeschosswohnung heraus Gegendemonstranten und Polizisten Kaffee an. Sie trägt ein T-Shirt mit dem Aufdruck: "Neonazis blockieren". Sie gehört zur "Initiative gegen Fremdenhass" und sagt: "Wenn die Neonazis hier vorbeikommen, werden ihnen die Trillerpfeifen in den Ohren liegen."

9.54 Uhr: Teilnehmer des Bündnisses "Bonn stellt sich quer" zieht jetzt vom Konrad-Adenauer-Platz durch die Friedrich-Breuer-Straße vermutlich Richtung Bahnhof Beuel. Sie skandieren u.a.: "Ob Ost, ob West, nieder mit der Nazi-Pest."

9.53 Uhr: Das Amos-Comenius-Gymnasium aus Bad Godesberg ist am Konrad-Adenauer-Platz in Beuel eingetroffen. Die Schüler zeigen ein Transparant: "Das Amos sagt Nein". Darauf unterschrieben haben Schüler und Eltern.

9.50 Uhr: In Sachen Mai-Kundgebungen ist natürlich nicht nur in der Bundesstadt viel los. Hier ein kurzer Überblick.

9.46 Uhr: Nette Geste: Die Bäckerei Lubig stellt seine Toiletten für die Demonstranten zur Verfügung. Und: Schüler der Integrierten Gesamtschule treffen sich auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Einige haben sich als Hühner verkleidet.

9.41 Uhr: Ayla Jacob und Max Malsch melden sich vom Konrad-Adenauer. Sie haben mit Demonstranten der OGS Arnold von Wied-Schule gesprochen. Die sagen: "Das ist unser Viertel. Deswegen war uns sehr früh klar, dass wir uns hier versammeln." Unsere Reporter haben zudem Udo Stein, den Leiter des Städtischen Jugendamts, gesichtet.

9.35 Uhr: Aus Beuel bekommen wir gerade die Info, dass der Heckelsberplatz gesperrt ist. Übrigens auch für den Bonner SPD-Chef Ernesto Harder. Der versucht gerade zur Mahnwache an der Neustraße zu kommen, wird von der Polizei aber nicht durchgelassen. Die Beamten riegeln schon jetzt den späteren Zugweg der Rechtsextremen ab. Auch von der Rhein-Seite war für Ernesto Harder, der mit dem Rad unterwegs ist, kein Durchkommen. Er sagt: "Ich muss jetzt sehen, wie ich da jetzt irgendwie rüberkomme."

9.27 Uhr: Kollegin Ayla Jacob ist jetzt auch für uns im Einsatz. Sie schildert eine kuriose Szene am Kaiserplatz in Bonn. Der ist fest in der Hand der Polizei. Von Demonstranten jedoch (noch) fehlt jede Spur.

9.22 Uhr: Infos direkt vom Bahnhof Beuel: Noch ist alles ruhig. Nach unseren Schätzungen sind bereits etliche Hundert Polizisten im Einsatz vor Ort. Vor allem die Verdi-Jugend sammelt sich an der Ecke Bahnhofsplatz und Obere Wilhelmstraße. Der Vorplatz des Bahnhfs ist bereits abgeriegelt. Teilweise auch die umliegenden Straßen.

9.17 Uhr: Kollege Cem Akalin schickt ein weiteres Foto in die Redaktion und den Kontrollanruf gleich hinterher...

9.06 Uhr: Fällt uns gerade ein: Wisst ihr eigentlich, wieso seit mehr als 100 Jahren der Tag der Arbeit gefeiert wird? Wir haben mal ein paar Sätze zur Geschichte für euch...
>> Die Geschichte des 1. Mai

9.03 Uhr: Falls ihr übrigens Fotos oder Informationen von den Demonstrationen habt, dann mailt uns bitte an. Wir sind unter online@ga-bonn.de zu erreichen.

8.59 Uhr: Die ersten Fotos sind da... Kollege Andreas Baumann, einer unserer Reporter vor Ort, hat mal mit dem Blackberry draufgehalten.

8.50 Uhr: Schöne Aktion: Gestern haben mehrere Erwachsene und Kinder die Straßen am Beueler Bahnhof mit Kreide bunt bemalt. Tenor: "Beuel ist bunt, nicht braun." Weitere Infos dazu gibt es hier.

8.42 Uhr: Anruf bei der Polizei: Ein paar kleinere Einsätze, die aber nicht mit der Neonazi-Demo zu tun haben. "Noch ist alles sehr, sehr ruhig", sagt ein Sprecher.

8.35 Uhr: Gestern Nachmittag hat ein Urteil des Verwaltungsgerichts in Köln für neue Herausforderungen gesorgt. Weil die Verdi-Jugend eine Demo vor den Rechten angemeldet hatte, darf sie nun von der Obere Wilhelmstraße und die Friedrich-Breuer-Straße bis zum Konrad-Adenauer-Platz laufen. Die Route der Neonazis wurde daraufhin am Montagabend angepasst.

8.30 Uhr: Guten Morgen zusammen. Wir starten mit unserem Live-Ticker und schreiben gleich vorab: Hoffentlich bleibt alles ruhig und friedlich.

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