Sponsorenlauf des Sankt-Adelheid-Gymnasiums

Spenden kommen Kindern zugute

Spendenübergabe: (von links) Axel Ernst-Dörsing, Direktor Egbert Bachner, Karl-Josef Mittler, Bitten J. Stuhlmann-Laeisz und Dieter Scharf. FOTO: SCHMIDT

Spendenübergabe: (von links) Axel Ernst-Dörsing, Direktor Egbert Bachner, Karl-Josef Mittler, Bitten J. Stuhlmann-Laeisz und Dieter Scharf.

PÜTZCHEN. "Adelheid bewegt", hieß es im März im und um das Sankt-Adelheid-Gymnasium in Pützchen, und es hat sich wieder gelohnt. Jetzt wurden die Spenden übergeben.

Alle zwei Jahre findet der Sponsorenlauf des Mädchengymnasiums statt - der Lauf, der ein "Walk" war. Er begann an der Schule und führte die Mädchen nach Vilich zu St. Peter. Zwei Runden galt es zu bewältigen. Das Erfolgsmodell "Sponsored Walk" ist Teil des sozialen Engagements, dem sich die Schule verschrieben hat.

Die Schülerinnen sammelten in diesem Jahr 22 008 Euro, ein tolles Ergebnis, das auf viel Engagement sowohl beim Walk als auch bei der Suche nach Sponsoren schließen lässt.

Das Sankt-Adelheid-Gymnasium fördert mit seinem "Sponsored Walk" immer ein regionales und ein überregionales Projekt, das jeweils neu ausgewählt wird. Dieses Mal haben sich die Schülerinnen für die Ebola-Waisen-Hilfe der SOS-Kinderdörfer und das Mädchenhaus in Bonn entschieden.

Im Rahmen des Schuljahresabschlussgottesdienstes fand die Übergabe der Spendengelder statt. Bitten Stuhlmann-Laeisz für das Mädchenhaus und Karl-Josef Mittler für die SOS-Ebola-Hilfe konnten sich über jeweils 11 004 Euro freuen. "Die Adelheid-Schülerinnen haben sich gewünscht, dass das Geld in Westafrika eingesetzt werden soll", berichtete Karl-Josef Mittler. Dort sollen Kinder unterstützt werden, die ihre Eltern durch Ebola verloren haben und die in den Kinderdörfern betreut werden.

Stuhlmann-Laeisz kann das Geld für ein neues Projekt gut gebrauchen und sofort einsetzen. Im Rahmen des Projektes "Tagesstruktur" kann eine Lehrerin ein Jahr lang finanziert werden, die sich an zwei bis drei Vormittagen pro Woche im Haus um die Mädchen kümmern kann. "Die Mädchen können aus Sicherheitsgründen das Haus nicht verlassen und haben entsprechende Defizite", erklärte sie. Als sie im Mädchenhaus über die angekündigte Spende berichtet hatte, soll ein Mädchen erstaunt gesagt haben: "Was, das tun sie für uns?"