"König der Löwen"

Sensation in Musik und Tanz

Die Aufführung bestach nicht nur durch Musik, Tanz und Gesang: Auch für die auffällige Dekoration und die einfallsreichen Kostüme gab es viel Beifall.

OBERKASSEL. Ein farbenprächtiges Bild mit bunten Kostümen und Masken bot sich den Zuschauern, als die Akteure am Mittwochabend die Bühne betraten. Das Ernst-Kalkuhl-Gymnasium präsentierte das Musical "The Lion King (König der Löwen)" in der Christophorusschule in Königswinter.

Die Aula war fast komplett gefüllt und schon nach dem ersten Lied, der berühmten Filmmusik "Circle of Life" gab es langanhaltenden Applaus. Das war ein Auftakt nach Maß und so manchem der großen und kleinen Zuschauer werden Gänsehautschauer über den Rücken gelaufen sein. Denn die Schüler und Lehrer boten eine sensationelle Show aus Gesang und Tanz.

Die gelungene Dramaturgie unter der Gesamtleitung von Ingo Wittrock entführte die Zuschauer nach Afrika, in die Welt des Löwenjungen Simba. Der Chor "Tones on fire", unter Leitung von Wittrock und Grita Thomas, der Tanzkurs der elften Klassen, geleitet von Peter Maas und Monika Willcke, sowie die Tanz-AG, trainiert von Cécile Kitz und Hannah Schemmann, und die Dschungel-Tiere der 5a liefen zu Höchstform auf. Dazu kamen die sehr starken Auftritte der Gesangssolisten, die mit ihren Stimmen die Zuhörer verzückten. Das ganze Musical war geprägt von Dynamik und ausdrucksstarken Darstellern.

"Es war toll wie immer. Wir haben alle vier Musicals in den vergangenen Jahren gesehen. Die Qualität der zurückliegenden Auftritte wurde in dieser Aufführung wieder erreicht", sagte Zuschauerin Susanne Haunz. "Es ist bemerkenswert, wie der Chorleiter mit Engagement und Liebe zum Detail arbeitet.

Da wirkt sich die jahrelange Kontinuität auf die Qualität aus", ergänzt Ehemann Gerald. Die Musical-Fans und Eltern von Solistin Valerie überzeugte das Geamtkunstwerk: "Auch die Dekoration, die Kostüme und Masken waren mit soviel Liebe gemacht", schwärmt Susanne Haunz. Das Lob galt Katharina Dietz (6b) sowie den Lehrern Martin Dörr und Antje Fingerhuth-Spindler, die für die Ausstattung sorgten.

"Es macht sehr viel Spaß, Teil eines großen Konzepts zu sein. Wir haben als einzelne Elemente sehr viel geprobt und jetzt ist es schön, das Gesamtwerk zu sehen", sagte Sängerin Mara Hädeler. "Ich wollte nur tanzen, singen und spielen. Ich habe mein Lied einmal angehört und dass es in englisch ist, war kein Problem", sagte Moritz Harms, der den kleinen Simba spielte. "Ich finde es toll, dass der große Chor dabei ist und auch die Kleinen mitspielen dürfen", sagte der Zwölfjährige.

"Vor der Premiere waren wir nervös, aber heute am zweiten Abend sind wir viel entspannter", sagte Anna Kuhn, die Simbas Vater Mufasa spielte. "Heute überwiegt einfach nur die Freude", ergänzte Alina Ohrem, die Simbas Gegenspieler Scar darstellte. Diese Freude übertrug sich auf das Publikum und alle Verantwortlichen. "Es war eine tolle Aufführung. Ich bin stolz auf unsere Schüler", sagte Grita Thomas.