Karmeliter der Unbefleckten Empfängnis

Kardinal Meisner weiht Ordenszentrale ein

Einzug in die Kirche St. Adelheid: Joachim Kardinal Meisner (mit Mitra, dem Bischofshut) wird zum Altar begleitet.

PÜTZCHEN. Mit einem feierlichen Pontifikalamt hat Joachim Kardinal Meisner am Mittwochabend die deutsche Niederlassung des indischen Ordens der Karmeliter der Unbefleckten Empfängnis (CMI) in St. Adelheid eingeweiht.

Gemeinsam mit Pater Josey, Koordinator des CMI-Ordens in Deutschland, segnete Meisner die neuen Räumlichkeiten. Der Kammerchor an St. Adelheid unter der Leitung von Marita Hersam begleitete die Messe mit Psalmen von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

"Ich freue mich sehr über den heutigen Tag. Freude ist da und Zufriedenheit. Das Gefühl, dass wir gut angenommen wurden und dass wir alles auf den Weg gebracht haben mit Gottes Hilfe. Ein tolles Gefühl", sagte Pater Josey.

Seit September 2011 hat der CMI-Orden seinen dortigen Sitz und die Seelsorge in der Pfarreiengemeinschaft "Am Ennert", mit den Gemeinden Christ König, Holzlar, St. Adelheid am Pützchen und St. Antonius in Holtorf übernommen. Nach Ausbau des Pfarrhauses wurde die Zentrale nun offiziell eröffnet.

Der Orden wurde 1831 im südindischen Kerala gegründet und ist deutschlandweit mit 125 Brüdern an 17 Diözesen vertreten. Weltweit arbeiten über 3000 Mitbrüder in 30 Ländern in der Seelsorge. Die Beueler Ordensgemeinschaft unter Pater Josey freute sich auf die neuen Räumlichkeiten.

"Der neue Ausbau ist sehr gut. Wir haben dies von der Gemeinde angeboten bekommen. Wir sind sehr dankbar", so der Pater. Seit 1957 ist der Orden in Deutschland tätig, zunächst in Königswinter und von 1981 bis 2011 im Bonner Ortsteil Friesdorf. Neben Meisner und Pater Josey nahmen bei der feierlichen Einweihung auch CMI-Generalprior Pater Jose aus Indien und viele Brüder und Ordensschwestern teil.

Anschließend lud das Konvent zu einem Empfang ins Pfarrzentrum St. Adelheid ein. "Der Karmeliterorden begann vor 325 Jahren sein Wirken hier in Pützchen und war eine spirituelle Quelle gewesen. Wir wollen hier anknüpfen und für die Gemeinde da sein. Wir treten in diese Fußstapfen und möchten dies fortleben", betonte Pater Josey.