Areal rund um die Halle Beuel

"Initiative Beueler Kulturquartier" gegründet

Auf dem großen Parkplatz des Theatergeländes sollen nach dem Willen der Bürger Flohmärkte, Konzerte und Sport stattfinden.

Auf dem großen Parkplatz des Theatergeländes sollen nach dem Willen der Bürger Flohmärkte, Konzerte und Sport stattfinden.

Beuel. Der „Beueler Treff“ des General-Anzeigers zum Thema „Kreativquartier rund um die Halle Beuel“ hat offensichtlich Bewegung in die bislang stockende Diskussion gebracht.

Bereits wenige Stunden nach dem Bürgerdialog, der am Sonntagmittag im Pantheon Theater stattgefunden hat, wurde die „Initiative Beueler Kreativquartier“ ins Leben gerufen. Gründungsmitglieder sind Werner Koch, Vorsitzender der Gewerbe-Gemeinschaft Beuel (GGB), Martina Steimer, Künstlerische Leiterin des Pantheon Theaters, und Michael Kernbach, Geschäftsführer der Popfarm.

„Unsere Arbeit werden wir in Kürze aufnehmen. So wird zunächst im Januar ein Treffen der Kulturschaffenden aus Beuel stattfinden. Mit am Tisch sitzen werden auch Vertreter der Brotfabrik und des Jungen Theaters.“ Bis Mitte März sollen dann sowohl Ideen zusammengetragen, als auch konkrete Ideen und Vorstellungen an die Bonner Stadtverwaltung formuliert werden. Als direkter Ansprechpartner bei der Verwaltung hat sich beim „Beueler Treff“ Planungsamtsleiter Michael Isselmann angeboten. Er will die Arbeit der verschiedenen am Projekt Kulturquartier beteiligten Fachämter koordinieren.

„Der Bürgerdialog des GA hat vor allem ein wichtiges Ergebnis gebracht: Die beiden Gruppierungen – einerseits die handelnden Personen in Beuel, andererseits die Stadtverwaltung – haben sich aufeinander zubewegt“, erklärte Koch am Dienstag.

Geht es nach dem Willen der „Initiative Beueler Kreativquartier“ sollen spätestens im Frühjahr 2019 bezüglich der Nutzung des Areals an der Siegburger Straße Zwischenschritte realisiert werden. „Der begründete Optimismus, der jetzt in Beuel herrscht, darf auf keinen Fall enttäuscht werden. Der Ball liegt im Moment in unserem Feld – und diese Chance werden wir nutzen“, sagte der GGB-Chef dem GA.

Nach Auskunft von Isselmann wird sich der Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und Lokale Agenda in seiner nächsten Sitzung am Dienstag, 20. November, mit den Inhalten der beschlossenen Bürgerbeteiligung für die Gestaltung des Kreativquartiers beschäftigen. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Ratssaal des Stadthauses.

Erst danach will die Bonner Stadtverwaltung ein externes Fachbüro mit der Planung eines Konzepts beauftragen. Erst wenn diese schriftliche Ausarbeitung vorliegt und vom Rat beschlossen ist, werden Anträge an das Land NRW gestellt, um an Zuschüsse aus Fördertöpfen für Stadtentwicklung zu gelangen.