Phänomene aus der Natur

Holzlarer Schüler begutachten Natur unter Mikroskop

Bei den Projekttagen "Naturwissenschaftliches Lernen" in der katholischen Grundschule Holzlar gab es einiges zu entdecken.

Bei den Projekttagen "Naturwissenschaftliches Lernen" in der katholischen Grundschule Holzlar gab es einiges zu entdecken.

Holzlar. Mit Hilfe einer Projektwoche sollen sich die Schülerinnen und Schüler der KGS Holzlar für die Naturwissenschaften begeistern. Gerade das Interesse von Mädchen für naturwissenschaftliche Berufe sollte gefördert werden.

Die Kinder sind begeistert bei der Sache. Sie sind neugierig, experimentieren oder mikroskopieren. Die Eltern werden ebenso eingespannt wie die Lehrerinnen und Lehrer der Katholischen Grundschule (KGS). In Kooperation mit mehreren Einrichtungen, unter anderem dem Verein "Abenteuer Leben" und dem BUND, führte die Schule eine Projektwoche zum Thema "Naturwissenschaftliches Lernen - Phänomene aus der Natur" durch. Bei den Kindern soll so das Interesse an den Naturwissenschaften geweckt und gestärkt werden.

Für die Kinder gab es innerhalb der Woche jeden Tag etwas Neues zu entdecken. Bei den insgesamt über 20 Projekten wurden Bereiche der Physik, der Chemie und der Biologie abgedeckt. Man konnte die Elemente Wasser und Luft kennenlernen, aber auch bei einem Astronautentraining teilnehmen oder ein Katapult bauen. Darüber hinaus spielten die Natur und das Klima eine große Rolle: "Wir wollen bei den Schülerinnen und Schülern das Bewusstsein für die Natur schärfen, das ist uns sehr wichtig", erklärte KGS-Schulleiterin Annette Kiemen.

So haben die Kinder nicht nur erfahren, welch wichtige Rolle die Natur auch für das menschliche Leben spielt, sondern sie lernten auch, was sich der Mensch alles aus der Natur abschauen konnte. Die Schüler mikroskopierten unter anderem Kletten-Pflanzen, um die Funktionsweise eines Klettverschluss nachvollziehen zu können.

Das Ziel der Projektwoche war eindeutig: Die naturwissenschaftlichen Fächer sollen die Schülerinnen und Schüler begeistern. "Wir wollen, dass diese Fächer gestärkt werden und gerade auch Mädchen später in naturwissenschaftliche Berufe gehen", erläuterte Kiemen. Deswegen sei einer der Schwerpunkte der Schule auch der naturwissenschaftliche. Ein Schwerpunkt, der mit nicht unerheblichen Kosten verbunden ist.

Kiemen ist deswegen froh, auf die Unterstützung des Fördervereins zählen zu können. "Durch die Elternschaft ist einfach mehr möglich", so die Schulleiterin. So kann die KGS aufgrund der Gelder auf eine sehr gute Ausstattung zurückgreifen. "Wir haben eigentlich alles, was wir haben wollten", sagte Kiemen stolz.