Nach Schließung

Eiscafé La Luna zieht sich komplett aus Beuel zurück

Das Bild stammt von der Eröffnung des Eiscafés vor zwei Jahren.

Das Bild stammt von der Eröffnung des Eiscafés vor zwei Jahren.

Beuel. Die Franchise-Holding "La Luna" wird sich komplett aus Beuel zurückziehen und keinen neuen Partner für das geschlossene Eiscafé am Beueler Rathaus suchen. Zugleich dementierte sie, dass sie insolvent sei.

Die Möbel sind ausgeräumt, die Türen verschlossen: Gut eine Woche, nachdem das La-Luna-Eiscafé in Beuel geschlossen hat, nimmt jetzt Hikar Aydin, Gesellschafter der La-Luna-Holding und Prokurist des Unternehmens, Stellung zu dem Vorgang. „Es ist schade, dass unser Lizenznehmer das Geschäft an diesem schönen Standort geschlossen hat“, sagt er. Aber das Café sei nicht so betrieben worden, wie man sich das gewünscht habe. „Der Betrieb wurde nicht in unserem Sinne geführt. Deshalb sind wir froh, dass dieser Standort jetzt geschlossen ist“, erklärt Aydin.

Er widerspricht allerdings den Informationen, dass der Mutterkonzern insolvent sei. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hätten sich ausschließlich auf den Franchise-Partner in Beuel bezogen. Zwar sei gleichzeitig auch ein Lizenznehmer an einem anderen Standort zahlungsunfähig, „das bezieht sich jedoch nicht auf die Gesellschaft“, betont Aydin ausdrücklich. „Der Holding geht es gut, und sie ist nicht in finanziellen Schwierigkeiten.“ Die Franchise-Holding „La Luna“ hat nach einen Angaben in den vergangenen 20 Jahren rund 50 Eisdielen deutschlandweit eröffnet. Allein in NRW sollen es 27 Eiscafés sein. Dennoch werde man sich aus Beuel komplett zurückziehen und keinen neuen Partner suchen.