Kirchstraße in Beuel

Diskussion um Drängelgitter in Küdinghoven

BEUEL. Weil Eltern sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgten, sind auf dem Bürgersteig in der Kirchstraße in Küdinghoven im Sommer Drängelgitter aufgestellt worden. Doch nun klagen ältere Menschen darüber, dass sie auf ihrem Weg behindert werden.

"Das hat zu großem Unmut geführt, besonders bei älteren Menschen, die mit dem Rollator unterwegs sind, weil sie auf dem Weg zur Kirche, zum Arzt oder den Geschäften behindert werden", so der FDP-Stadtverordnete Wilfried Löbach in der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung.

Auf Wunsch des Schulelternbeirats der Ennertschule fand im Juni eine Begehung im Umfeld der Schule statt, an der neben einigen Eltern auch die Polizei und mehrere Verwaltungsvertretern teilnahmen. Dort sei geschildert worden, dass auf der Kirchstraße aus Richtung Pützchensweg viele Radfahrer nicht auf der Straße fahren, sondern über den Gehweg entlang der Schulmauer abkürzen und unmittelbar am Schuleingang vorbeifahren.

Um das zu verhindern, seien Drängelgitter eingebaut worden. Deren Abstand sei so groß, dass das Passieren mit Rollstuhl, Kinderwagen, Rollatoren problemlos möglich sei.

Doch viele ältere Menschen kämen nicht vorbei, sagt Löbach, vor allem, weil vom dort stehenden Kastanienbaum im Moment Früchte und Laub auf den Gehweg fallen und das Gehen zusätzlich erschweren. Im Winter, bei Schneefall, sei an diesem Engpass mit einer ähnlichen Beeinträchtigung zu rechnen.

Nach einem einstimmigen Beschluss der Bezirksvertretung soll nun die Stadtverwaltung bei einem Termin vor Ort mit dem Schulelternbeirat die Problematik ein weiteres Mal erörtern.