Königswinterer Straße

Bürgervereine lehnen Tempo-30-Pilotprojekt ab

Beuel.  Die Bürgervereine aus Limperich und Ramersdorf haben Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch schriftlich aufgefordert, auf die geplante Einführung von Tempo 30 auf der Königswinterer Straße zu verzichten.
Die Königswinterer Straße ist laut Stadt zwischen Maarstraße und dem Verteiler Landgrabenweg für ein Tempolimit geeignet.
								Foto: Willcke
Die Königswinterer Straße ist laut Stadt zwischen Maarstraße und dem Verteiler Landgrabenweg für ein Tempolimit geeignet. Foto: Willcke

Die Stadtverwaltung plant die Geschwindigkeitsreduzierung auf dem Teilstück zwischen Maarstraße und Landgrabenweg als Pilotprojekt in Bonn. Die Bürgervereine bezweifeln, das die Temporeduzierung von 50 auf 30 zu einer merklichen Absenkung der Lärmbelästigung führt.

"Vielmehr haben wir die Befürchtung, dass es mit der Einführung des Pilotprojektes auf der Königswinterer Straße zu einer Verdrängung des Verkehrs in die jeweiligen Seitenstraßen der LiKüRa-Orte kommen wird und hier zu einem vergrößerten Verkehrsaufkommen mit mehr Lärmbelästigung für die dortigen Anwohner", schreibt Jürgen Weber-Kölln vom Bürgerverein Limperich.

In dem Brief an den OB erinnern die Bürgervereine noch einmal an ihren alten Vorschlag, die Königswinterer Straße für den Lkw-Durchgangsverkehr zu sperren. Diese Forderung sei eine wesentlich sinnvollere Maßnahme, um die Anwohner zu entlasten. "Wir hoffen, dass das Pilotprojekt gestoppt wird, zumal auch ein großer Teil der Bürger diese Maßnahme ablehnt", heißt es in dem Schreiben.

Der Umweltausschuss beschäftigt sich am Dienstag ab 18 Uhr im Stadthaus mit dem Thema.

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